Polizeiinspektion Goslar

POL-GS: PI Goslar: Polizei und Rettungsdienste freuen sich über große, beleuchtete Hausnummern!

Kriminalhauptkommissar Günter Koschig wirbt für große Hausnummern, die abends angestrahlt werden Foto: Polizei Goslar

Goslar (ots) - KHK Koschig gibt am 4. 9. 2016 in Bad Harzburg weitere Tipps gegen Einbrecher!

Der Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Goslar, KHK Günter Koschig, lädt Interessierte am 4. September 2016 von 11.- 17.00 Uhr zur Polizei Bad Harzburg ein. Dort gibt er mit seinen Kollegen POK Oliver Meyer und Frank Altendorf im Polizeiinfomobil Tipps, wie man sich wirksam vor Einbrechern schützen kann. Das im Jahr 2015 im Landkreis Goslar von den 229 Einbrüchen in Häusern und Wohnungen 105 im Versuch gescheitert sind, kommt nicht von ungefähr. Die Betroffenen hatten sich vorab über Einbruchschutzmaßnahmen informiert und in mechanische und elektronische Sicherheit investiert.

Diese Bemühungen belohnt der Staat inzwischen mit einem Zuschuss von 10 Prozent (max. 1500 Euro), wenn man vor dem fachkundigen Einbau zertifizierter Sicherheitsfenster,-schlösser,-türen bzw. auch Kameras, einen Antrag mit Kostenvoranschlag bei der KfW-Bank einreicht.

"Nur durch die Mitwirkung der Bevölkerung können wir Einbrecher wirksam abschrecken bzw. gleich nach der Tat festnehmen, wenn Betroffene oder Zeugen sofort den Notruf 110 wählen", so Koschig.

Ein rasches Erscheinen von Rettungsdiensten und Polizei am Tatort ist aber nur dann möglich, wenn die Häuser mit gut sichtbaren, großen und möglichst beleuchteten oder angestrahlten Hausnummern versehen sind.

Wenn der Einbrecher im Haus ist sollte man sich auf keine Konfrontation mit ihm einlassen, sondern sich z.B. in einem Raum mit einer massiven Tür einschließen sowie immer telefonischen Kontakt mit der Polizei halten und auf deren Eintreffen warten.

Aus einer beim 21. Deutschen Präventionstag in Magdeburg vorgestellten Studio des Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen zum Thema "Phänomen Wohnungseinbruch" geht ferner hervor, dass über 20 Prozent der Einbruchsopfer umziehen bzw. dieses gern möchten.

Ein weiteres Ergebnis dieser multiperspektiven Studie von A. Dreißigacker, G.R. Wollinger, Dr. D. Baier und Jun.-Prof. Dr. T. Bartsch belegt, dass 72 Prozent der Einbruchsopfer keine zusätzlichen Sicherheitstechnik an ihrem Häusern und Wohnungen hatten. Bei Abwesenheit ließen sie nur zu 14 Prozent das Licht brennen und weniger als 3 Prozent schalteten das Radio ein, um Anwesenheit vorzutäuschen.

Auch die Polizei ist überzeugt, dass neben den eingangs erwähnten Maßnahmen, u.a. mit Nachbar-schaftsdiensten bei Reisen, abschließen von Haustüren und Fenstern sowie einer Kameraüberwachung den Einbrechern gemeinsam das "Handwerk" gelegt werden kann.

Mit dem kostenlosen und neutralen Beratungsangebot der Polizei beim Tag der offenen Tür der Polizeidirektion Braunschweig, veranstaltet im Bad Harzburger Polizeikommissariat, geben wir auch Ratschläge, was Betroffene unmittelbar nach einem Einbruch tun sollten und wer Ihnen (z.B. der WEISSE RING) kostenlos hilft.

Günter Koschig

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