Polizei Paderborn

POL-PB: Neuer Bezirksbeamter in der Südstadt - Polizei mit E-Bikes im Einsatz

Antrittsbesuch mit E-Bike. Polizeioberkommissar Thorsten Fischer (re.) stellte sich als neuer Ansprechpartner vor und begrüßte Frau Stefanie Volmer-Dömer und einen Teil der rund 60 Kinder des Kindergartens St. Elisabeth. Polizeidirektor Michael Müller (Mitte) und Polizeihauptkommissar Norbert Münster begleiteten den neuen Bezirksbeamten ...

Paderborn (ots) - (uk) Seit Anfang Dezember gibt es einen neuern Ansprechpartner der Polizei in der Südstadt. Thorsten Fischer heißt der neue Bezirksbeamte, der nun für den westlichen Teil im Paderborner Süden verantwortlich ist. Der Polizeioberkommissar folgt damit auf Polizeihauptkommissar Michael Gräfner, der im Januar in den Ruhestand gegangen war. Für Fischer (48) ist es seit vielen Jahren wieder eine Tätigkeit in der Öffentlichkeit. In den vergangenen 17 Jahren versah er seinen Dienst auf der Einsatzleitstelle der Kreispolizeibehörde Paderborn. Hier beschränkten sich seine Kontakte mit dem Bürger zumeist auf die Bearbeitung von Telefonaten, die meisten davon Notrufe.

Anders als seine bisherige Tätigkeit, die schnelle Entscheidungen in kürzester Zeit von ihm verlangten, bietet sein neues Arbeitsfeld die Möglichkeit, sich viel intensiver mit den Menschen in "seinem" Bezirk befassen zu können. Und genau das ist es, worauf sich der zweifache Vater freut. "Ich möchte Ansprechpartner für die Bürger, Einrichtungen und Firmen in der Südstadt sein. Ich werde mir die Probleme anhören und dabei mithelfen, Lösungen zu erarbeiten!", so Fischer.

Seine Tätigkeitsfelder sind breit gestreut. Nicht nur die Betreuung der Kindergärten und Schulen gehört zu seinen Aufgaben. Fischer: "Ich bin für die Menschen in vielfältigen Angelegenheiten der erste Ansprechpartner, die Schnittstelle zur Organisation Polizei. Dazu gehören neben den Bewohnern in meinem Bezirk auch Firmen oder öffentliche Einrichtungen!"

Der neue Bezirksbeamte hat eine abwechslungsreiche berufliche Laufbahn hinter sich. Nach vier Jahren Dienst bei der Bundeswehr begann seine Polizeilaufbahn1989 bei der Polizei in Baden-Württemberg. Nach seiner Ausbildung und ersten Jahren Einzeldienst in Süddeutschland, wurde er 1993 nach Nordrhein-Westfalen versetzt. Über Düsseldorf und die Autobahnpolizei führte sein Berufsweg drei Jahre später zur Polizei nach Paderborn. Nach einem Jahr im Wach- und Wechseldienst wurde er 1997 zur Leitstelle umgesetzt.

Sein neuer Arbeitsbereich ist nun deutlich größer geworden. Anstelle eines Großraumbüros erstreckt sich sein neuer Wirkungsbereich auf den westlichen Bereich der Südstadt. Der wird im Norden durch die Bahnhofstraße und im Süden durch die Gemeindegrenze nach Borchen sowie im Westen von der Autobahn 33 und im Osten vom Querweg begrenzt.

Am Freitag, 18.12.2014, stattete der neue Bezirksbeamte dem Kindergarten St. Elisabeth in der Pankratiusstraße seinen "Antrittsbesuch" ab. Zusammen mit deren Leiterin, Frau Stefanie Volmer-Dömer, begrüßte er die Kinder der Einrichtung. In Zukunft wird er auch die andern Kindergärten in der Südstadt

häufiger besuchen, um die Kleinsten vor allem in puncto sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu schulen.

Polizeidirektor Michael Müller, Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz, und Polizeihauptkommissar Norbert Münster, Leiter der Bezirksbeamten in Paderborn, begleiteten den neuen Bezirksbeamten bei dem Besuch des Kindergartens. Müller betonte dabei die enorme Bedeutung der Arbeit von Bezirksbeamten für die Polizei insgesamt: "Bezirksbeamte sind die "Streetworker" der Polizei. Sie sind nah an den Problemen und Sorgen der Bürger vor Ort und ihnen wird zu Recht großes Vertrauen innerhalb der Bevölkerung entgegen gebracht. Nur durch diese enge Zusammenarbeit von Bürgern und Polizei kann erfolgreich Sicherheit für alle Menschen gewährleistet werden!"

Neu ist aber nicht nur der Bezirksbeamte, neu sind auch zwei E-Bikes, die die Kreispolizeibehörde Paderborn aktuell beschafft hat. Durch die E-Bikes wird die Mobilität der Beamten verbessert und sie können Einsatzorte schneller erreichen. Gerade für Bezirksbeamte wie Fischer, die einen ausgedehnten Flächenbezirk betreuen, bieten die Elektrofahrräder eine größere Reichweite, ohne dabei auf einen Streifenwagen angewiesen zu sein. Darüber hinaus schaffen sie die Möglichkeit, eine erhöhte Präsenz auf sonst für Streifenwagen schwer zugänglichen Arealen wie Naherholungsgebiete, rund um Seen oder in Waldgebieten zu zeigen. Neben dem Einsatz in der Paderborner Südstadt wird das zweite E-Bike in Zukunft von Bezirksbeamten in Bad Lippspringe eingesetzt. In anderen Bundesländern hat sich der Einsatz von E-Bikes bei der Polizei bislang bewährt. Im Regierungsbezirk Detmold ist die KPB Paderborn die erste Polizeibehörde, die das neue Einsatzmittel nutzt.

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