Feuerwehr Lübeck

FW-HL: FW-HL: Gewittertief sorgt mit kräftigen Orkanböen und Starkregen für zahlreiche Einsätze im Lübecker Stadtgebiet

Innensenator Möller informierte sich über die Orkanlage

Lübeck (ots) - Gegen 17:30 Uhr erreichte eine Gewitterfront mit Orkanböen der Stärke 12 und lokal teils flutartigen Regenmengen das Lübecker Stadtgebiet. Die Wetterlage sorgte mit zahlreichen umstürzten Bäumen, abgedeckten Dächern und vollgelaufenen Gebäudeteilen binnen kurzer Zeit für zahlreiche Einsätze.

Innerhalb von zwei Stunden wurden der Einsatzleitstelle der Feuerwehr Lübeck ca. 250 sturmbedingte Einsätze gemeldet. Vielerorts drohten Bäume auf Häuser oder die Strasse zu fallen oder waren bereits umgestürzt und mussten von den öffentlichen Flächen geräumt werden. Die wetterbedingten Einsätze in der Hansestadt konzentrierten sich dabei im Wesentlichen auf den Innenstadtbereich und das westlich davon liegende Stadtgebiet.

Neben einer Vielzahl anderer Gebäude drang Starkregen auch in das Holstentor ein und überflutete Teile des Museums. Ebenso wurde das Dach des Heiligen-Geist-Hospitals durch Sturmböen beschädigt, so dass auch hier Regenwasser eindringen konnte. Die Einsatzkräfte pumpten das eingedrungene Wasser aus den Objekten.

Am Nordlandkai stürzte ein Hafenkran auf ein festgemachtes Containerschiff. In Siems beschädigten Bäume die Oberleitung der dortigen Bahnverbindung. Durch Starkregen und umherfliegende Gegenstände kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Der Einsatzleitstelle wurden bislang keine Personenschäden im Zusammenhang mit dem Unwetter gemeldet.

Zur Verstärkung der Einsatzleitstelle alarmierte die Einsatzleitung der Feuerwehr am Abend die Einheit Informations- und Kommunikationsgruppe (IuK). Bislang waren die vier Wachen der Berufsfeuerwehr, 20 Freiwillige Feuerwehren und das Technische Hilfswerk (THW) im Einsatz. Die Abarbeitung der wetterbedingten Einsätze dauert zur Stunde noch an.

Lübecks Innensenator Möller informierte sich über den Einsatzverlauf in der Einsatzleitstelle.

Die Einsatzverpflegung der ca. 280 Einsatzkräfte wurde durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Johanniter (JUH) Lübeck sichergestellt.

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