POL-WAF: Kreis Warendorf. Polizei zieht vorläufige Bilanz am Rosenmontag

Warendorf (ots) - Zwölf Zuführungen in die Jugendschutzstellen, zwei Ingewahrsamnahmen, zwei Platzverweise und fünf Strafanzeigen sind die vorläufige Bilanz der Polizei im Kreis Warendorf am Rosenmontag.

In Warendorf und Ahlen fanden aufgrund der Wetterlage keine Karnevalsumzüge statt. Diejenigen, die in die beiden Städte kamen, um in den Kneipen oder anderen Veranstaltungsräumen zu feiern, verhielten sich bislang friedlich.

In Beckum schauten rund 12.000 Menschen den Jecken während des Umzugs am Vormittag zu. Die zweite Runde, die üblicherweise am Nachmittag startet, wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt. Zahlreiche Karnevalisten feierten ausgelassen und fröhlich in den Kneipen. Dennoch wurde zwei Personen ein Platzverweis erteilt und zwei weitere wurden dem Polizeigewahrsam zugeführt, da es zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen war. Eine weitere Person, ein unbegleiteter jugendlicher Zuwanderer, wurde zur Durchsetzung des Platzverweises in die Jugendschutzstelle gebracht. Bei den vielen Jugendschutzkontrollen stellten die Kräfte bei einer anderen Person Betäubungsmittel sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.

In Liesborn griffen die Einsatzkräfte bis zum späten Nachmittag vier Jugendliche und ein Kind auf. Alle fünf alkoholisierten Personen wurden der Jugendschutzstelle zugeführt. Darunter auch ein 13-Jähriger mit 1,7 Promille.

In Sendenhorst startete der Karnevalsumzug um 11.11 Uhr und zog rund 5.000 Zuschauer an. Bislang leitete die Polizei zwei Strafverfahren wegen Körperverletzung ein. Ein 14-Jähriger brach zusammen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Für sechs weitere Jugendliche endeten die Feierlichkeiten ebenfalls frühzeitig, da sie bei den gemeinsamen Jugendschutzkontrollen alkoholisiert angetroffen wurden. Spitzenreiterin war eine 17-Jährige mit 1,94 Promille. Bei den Jungen, zwischen 14 und 17 Jahre alt, wurden Atemalkoholwerte zwischen 0,82 Promille und 1,6 Promille festgestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendschutzstelle informierten die Erziehungsberechtigten und ließen die Aufgefallenen abholen.

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