Polizei Warendorf

POL-WAF: Oelde-Sünninghausen. Beherztes und schnelles Eingreifen verhinderte Schlimmeres Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Oelde und der Kreispolizeibehörde Warendorf

Warendorf (ots) - Dank dem beherzten und schnellen Eingreifen mehrerer Feuerwehrleute und des Sicherheitsdienstes bei einem Brand, der am Sonntag, 24.1.2016, gegen 00.45 Uhr in einer Unterkunft am Kirchplatz in Sünninghausen ausbrach, wurde Schlimmeres verhindert. Ein 31-jähriger Oelder entdeckte das Feuer in dem Zimmer eines 20-Jährigen, als er sich hinter der Unterkunft für Asylsuchende aufhielt, um kurz von der in der benachbarten Turnhalle stattfindenden Karnevalsveranstaltung Luft zu schnappen. Der Mann informierte sofort die Feuerwehr über den Notruf 112. Gleichzeitig lief ein Brandalarm aus der Unterkunft bei der Feuerwehrwache in Oelde auf. Glücklicherweise befand sich vor Ort - zum Schutz der Karnevalsveranstaltung - eine Brandwache samt einem Löschfahrzeug, die sogleich tätig wurde. Zwei bei der Feier eingesetzte Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes sowie anwesende Feuerwehrmänner kümmerten sich nun um die Evakuierung der in der Unterkunft lebenden Personen und die Bekämpfung des Brandherds mittels vorhandener Feuerlöscher. Bei Eintreffen weiterer Feuerwehrkräfte wurde die Unterkunft nach weiteren Personen abgesucht und der ausgedehnte Zimmerbrand mit starker Rauchentwicklung in das Gebäude bekämpft.

Bei dem Einsatz verletzten sich fünf Personen, von denen zwei zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurden. Der 20-jährige Bewohner des betroffenen Zimmers blieb unverletzt, da er den Raum kurz vorher verlassen hatte.

Da das Gebäude nicht mehr bewohnbar ist, kümmerte sich die Stadt Oelde um die Unterbringung der dort wohnenden Menschen. Diese kamen teilweise bei Sünninghausener Familien unter, andere in der Notunterkunft in Oelde. In der Einrichtung befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes zwanzig von sechsunddreißig dort gemeldeten Asylsuchenden. Zu dem Einsatz wurden neben Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes auch der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes sowie der leitende Notarzt hinzugezogen.

Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Bei der ersten Überprüfung des Brandorts ergaben sich keine Hinweise auf eine Brandstiftung. Wie sonst auch, beschlagnahmten die Ermittler die Brandstelle, damit sie nochmals von der Fachdienststelle untersucht werden kann. Das Ergebnis wird erst in den nächsten Tagen vorliegen. Der durch das Feuer und die Rauchentwicklung entstandene Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt.

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