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POL-IZ: Schenefeld: Gewinnversprechen - Rentnerin aus Schenefeld ließ sich am Telefon nicht übertölpeln

Kreis Steinburg (ots) - Heute Vormittag (28.2., 9.45 Uhr) klingelte das Telefon einer 75-Jährigen in Schenefeld. Am anderen Ende der Leitung war die Stimme einer deutschsprachigen Frau im Erwachsenenalter zu hören. Die Unbekannte, vermutlich 40 bis 50 Jahre alt, teilte der Schenefelderin mit, dass sie im vergangenen Jahr an dem Preisausschreiben eins deutschen Verlages teilgenommen und nun einen Gewinn in Aussicht hätte. Das könnten ein BMW für 110.000 Euro oder ein Audi für 75.000 Euro ebenso sein wie 50.000 Euro in Bar oder andere Geldgewinne. Auf jeden Fall gewonnen habe sich aber schon 1.000 Euro in bar und einen Gutschein des Verlages in Höhe von 100 Euro - einzulösen bei namhaften Firmen wie zum Beispiel Tchibo. Dass das für die Schenefelderin ein Glücksfall sei, werde daran deutlich, dass insgesamt nur 20 Personen gewonnen hätten, so die Stimme.

Nachdem die Unbekannte bei schlechter Tonqualität ihren Vortrag gehalten hatte, kam sie zur Sache: Sie benötige die Kontodaten der 75-Jährigen, um zunächst die Bargeldsumme in Höhe von 1.100 Euro überweisen zu können. Doch darauf ließ sich die Angerufene nicht ein: "Ich gebe keine Kontodaten am Telefon weiter", sagte sie resolut. Im Gegenzug forderte sie von der unbekannten Anruferin die Schreiben, die belegen, dass sie überhaupt Gewinnerin sein kann. Ihr ist nämlich nicht bewusst, in der Vergangenheit jemals an einem Gewinnspiel des genannten Verlages teilgenommen zu haben.

Das wiederum gefiel der Anruferin nicht, die die Telefonverbindung letztlich kappte. Zuvor hatte sie noch gesagt, dass diejenige, die nicht bereit ist, ihre Kontodaten zu offenbaren, aus der Gewinnerliste gestrichen wird.

Die Schenefelderin vermutet hinter dem Anruf einen Betrugsversuch und ist sich sicher, dass die unbekannte Anruferin ein Opfer gesucht hat und noch weitere suchen wird: "Das will ich verhindern, deshalb wende ich mich warnend an die Öffentlichkeit. Ich weiß, dass solche Anrufe insbesondere ältere Menschen erreichen. Aber wir sind ja nicht doof."

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