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POL-IZ: Burg: Enkeltrick - Kripo Brunsbüttel warnt vor raffinierter Masche

Kreis Dithmarschen (ots) - Die Kripo Brunsbüttel warnt die Bevölkerung vor Straftätern, die sich der Masche "Enkeltrick" bedienen und die ihre Opfer nicht selten um höhere Geldsummen betrügen. Ausgenutzt werden dabei von den Tätern Leicht- und Gutgläubigkeit der Geschädigten, die sich nicht selten in einem höheren Lebensalter befinden.

Der aktuellste Fall im Bereich der Kripo Brunsbüttel ereignete sich am gestrigen Dienstag in der Gemeinde Burg. Ausgang der Straftat war der Anruf einer Frau um die Mittagszeit, die sich gegenüber dem späteren Opfer als "Nichte" aus einer weit entfernt Stadt ausgab und so Vertrauen aufbaute. Der Schritt bis zur Übergabe der Summe an eine Tatbeteiligte - Stunden später - war damit nicht mehr weit, zumal die angebliche "Nichte" danach noch mehrmals bei dem Opfer anrief und so nicht unerheblichen Druck aufbaute.

Abgeholt wurde der zwischen Opfer und "Nichte" vereinbarte Betrag dann gegen 18 Uhr in der Waldstraße von einer Frau, die als Botin der "Nichte" und als Mitarbeitern eines seriös klingenden Unternehmens angekündigt worden war.

Die Täterin ("Botin") wird wie folgt beschrieben: weiblich; 35 bis 40 Jahre alt; 155 bis 160 Zentimeter groß; war dunkel gekleidet - hatte knielangen dunklen Mantel übergezogen; hatte so genannte Schiebermütze - also Mütze mit Schirm - auf dem Kopf; trug große dunkle Sonnenbrille; dem Aussehen nach südländischer Abstammung - sprach sehr wenig und dabei kein fließendes Deutsch.

Die Täterin könnte den Tatort mit einem Pkw erreicht haben.

Hinweise an die Kripo Brunsbüttel, Telefon 04852/6024-0.

Die Kripo Brunsbüttel rät allen Bürgern, die Anrufe von angeblichen Verwandten bekommen, die mitteilen, kurzfristig in Geldschwierigkeiten gekommen zu sein, äußert vorsichtig zu sein. "Wenn dann besprochen wird, wie höhere Geldbeträge über Boten an den Empfänger gelangen können, sollten die Alarmglocken läuten", warnt ein Brunsbütteler Kripobeamter im Zusammenhang mit dem erfolgreichen Vorgehen der Täter beziehungsweise der Tätergruppen. Besser sei es, sich vor Geldübergaben mit Personen des Vertrauens abzusprechen und dabei auch gegenüber der eigenen Bank oder Sparkasse offen zu sein. Ratsam sei es auch, sich mit der Kripo oder der örtlich zuständigen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen und die weiteren Schritte mit dem Ermittlungsbeamten abzusprechen. "Haben Sie keine Scheu, rufen Sie uns gerne an, denn wir wollen Sie vor finanziellen Verlusten bewahren."

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