Polizei Gelsenkirchen

POL-GE: Täter in Clownsverkleidung stellt sich bei der Polizei

Gelsenkirchen (ots) - Am Dienstagnachmittag, am 18.10.2016, gegen 16:00 Uhr, stellte sich aufgrund eines Zeugenaufrufs der Gelsenkirchener Polizei (s. hierzu Pressemitteilung der Polizei Gelsenkirchen vom 18.10.2016, 13:42 Uhr: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/51056/3459292) ein 16-jähriger Gelsenkirchener in der Polizeiwache Nord. Seine Ausführungen zu der Tat ergaben, dass er ein Bekannter der Jugendlichen ist, die sich zur Tatzeit auf dem Schulhof aufgehalten hatten. Er wollte sie laut eigenem Bekunden lediglich erschrecken. Er habe sich über mögliche Folgen keinerlei Gedanken gemacht und bedauere die Verletzung des 14-jährigen Gelsenkircheners sehr. Nach seiner Vernehmung konnte er den Heimweg antreten. Das Strafverfahren gegen ihn läuft weiter. Am Dienstagabend, gegen 18:00 Uhr, ereignete sich auf dem Gelände der Schule am Eppmannsweg leider ein weiterer, ähnlich gelagerter Zwischenfall mit einer Person im Clownskostüm. Zwei 10-jährige Kinder aus Gelsenkirchen hielten sich zu dieser Zeit auf dem dortigen Schulhof auf, als ein bislang Unbekannter aus einem Gebüsch sprang. Die Person war mit einem bodenlangen schwarzen Mantel bekleidet und trug eine blau-weiße Clownsmaske mit roten Haaren. Er rannte mit einem Baseballschläger bewaffnet, laut kichernd auf die Kinder zu und erschreckte sie. Als die beiden 10-Jährigen ihm gegenüber äußerten, dass sie die Polizei rufen würden, bedrohte er sie ganz massiv verbal, worauf die Beiden laut schrien. Der Täter flüchtete vom Schulgelände. Die 10-Jährigen handelten richtig, gingen in eine nahegelegene Bäckerei und alarmierten die Polizei. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Angaben zu dem Täter oder dem Tatgeschehen machen können. Sachdienliche Hinweise bitte unter den Rufnummern 0209/365-7512 (Kriminalkommissariat 15) oder - 8240 (Kriminalwache). In diesem Zusammenhang weißt die Gelsenkirchener Polizei darauf hin, dass es sich bei den hier beschriebenen Vorfällen nicht um "Scherze" handelt. Neben den schlimmen Folgen für die Opfer verwirklichen die Täter gleich mehrere Straftatbestände. In jedem dieser Fälle wird ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Aus diesem Grund der dringende Appell, ein solches Verhalten zu unterlassen!

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