Polizei Gelsenkirchen

POL-GE: Drei Täter beim Felgendiebstahl auf der Schwarzmühlenstraße beobachtet. Ein Tatverdächtiger festgenommen.

Gelsenkirchen (ots) - Der Aufmerksamkeit eines 23-jährigen Gelsenkircheners ist es zu verdanken, dass der Diebstahl von hochwertigen Felgen in Gelsenkirchen-Feldmark verhindert werden konnte. Am heutigen frühen Morgen, gegen 04.00 Uhr, beobachtete nämlich der 23-Jährige einen schwarzen Mercedes-Benz, der auf das Gelände eines Mercedes-Händlers an der Schwarzmühlenstraße fuhr. Wenig später verließ der Wagen das Gelände wieder und wurde in der Nähe abgestellt. Nach weiteren Angaben des Zeugen verließen daraufhin drei Männer den Mercedes und begaben sich auf das Gelände der Firma. Von dort vernahm der Gelsenkirchener wenig später merkwürdige Geräusche. Daraufhin alarmierte er umgehend die Polizei. Als diese mit einem Streifenwagen eintraf, flüchteten die Täter in Richtung Lilienthalstraße. Die eingetroffenen Beamten stellten fest, dass auf dem Firmengelände an drei Fahrzeugen alle Räder fehlten und die Autos auf Pflastersteinen aufgebockt waren. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte wenig später ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Es handelte sich dabei um einen 21-Jährigen mit festem Wohnsitz in Essen. Dieser hatte den Schlüssel für den abgestellten Mercedes bei sich. Er gab an, mit dem 18-jährigen Nutzer des Fahrzeuges (ebenfalls aus Essen) unterwegs gewesen zu sein. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die beiden Essener in der Vergangenheit bereits mehrfach gemeinschaftlich auf Diebestour gewesen sind. Der mutmaßliche Mittäter konnte an seiner Wohnanschrift allerdings bisher nicht angetroffen werden. Auch von dem dritten Täter fehlt noch jede Spur. Die 12 abmontierten Reifen konnten später in einem Grünstreifen aufgefunden werden. In seiner Vernehmung am heutigen Morgen stritt der 21-Jährige nun jegliche Tatbeteiligung ab und erklärte, dass er nur ganz zufällig in der Nähe des Tatortes gewesen sei. Der Tatverdächtige wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und erkennungsdienstlicher Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt.

   J. Schäfers 

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