PD Main-Taunus - Polizeipräsidium Westhessen

POL-MTK: Pressemitteilung der Polizeidirektion Main-Taunus

Hofheim (ots) - Pressemitteilung der Polizeidirektion Main-Taunus vom Freitag, 24. Januar 2014

1. Enkeltrick - Polizei warnt vor der Masche mit dubiosen Anrufen Bad Soden, Sulzbach und Kriftel Freitag, 24.01.14

Am Freitag haben ältere Bürgerinnen / Bürger aus Bad Soden, Sulzbach und Kriftel auf Anrufe von Trickbetrügern nicht reagiert und sich somit nicht übers Ohr hauen lassen. Am Freitag klingelten die Telefone der Senioren. Am anderen Ende der Leitung meldeten sich Frauen und Männer, die sich als Verwandte ausgaben. Unter dem Vorwand sich in einer Notlage zu befinden bzw. Geld für beispielsweise einen Autokauf zu benötigen, baten sie um Bargeld. Dank der Aufmerksamkeit der betagten Betroffenen jedoch ohne Erfolg. Sie erkannten den Schwindel und gingen auf die Forderungen der Anrufer nicht ein.

Und so läuft die Betrugsmasche ab: Die Täter nehmen beim sogenannten "Enkeltrick" telefonisch Kontakt zu älteren Menschen auf und geben vor, Verwandte oder gute Bekannte zu sein. Dabei täuschen sie eine akute Notlage vor und bitten um Geldbeträge. Da sie angeblich nicht selber kommen können, soll jemand anderes das Geld abholen.

"Rate mal wer am Telefon ist?" Die Antwort kommt sofort. "Bist du es Claudia?" "Ja, ich bin es. Ich habe ein Problem. Mein Auto ist kaputt und brauche dringend ein Neues. Ich könnte jetzt äußerst günstig eins bekommen. Ich bin aber gerade nicht flüssig." So oder ähnlich kann ein Gespräch beginnen, bei dem der Betrüger (in) mittels des Enkeltricks hohe Bargeldbeträge von älteren Menschen ergaunert. Der psychische Druck wird im Laufe des Gespräches auf die Opfer immer mehr erhöht und sie werden um Verschwiegenheit gebeten. In zahlreichen Fällen haben die Geschädigten das Geld an die fremden Personen ausgehändigt, die sich oft nur mit einem im Telefonat vereinbarten Kennwort als Berechtigte ausweisen.

Die Polizei rät:

Wenn Sie selbst ein solches Telefonat erhalten, prüfen Sie bitte, ob Sie wirklich mit dem angeblichen Anrufer sprechen. Rufen Sie selbst Ihren Verwandten, Angehörigen oder Bekannten unter sonst üblichen Telefonnummern zurück.

Geben Sie niemals fremden Personen Bargeld.

Sprechen Sie mit einer Ihnen vertrauten Person oder der Kundenberaterin / dem Kundenberater Ihres Geldinstitutes über den Vorfall.

Informieren Sie sofort die Polizei Notruf 110, wenn Sie den Verdacht haben, dass etwas nicht stimmen könnte.

Als Angehörige von älteren Menschen bitten wir Sie, ihre Angehörigen über diese Betrugsform zu informieren.

Gerne können Sie weitere Informationen durch unsere Polizeiliche Beratungsstelle, Telefon (06192) 2079-231, erfahren.

ots Originaltext: Polizeipräsidium Westhessen

Digitale Pressemappe:
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Telefon: (06192) 2079-230
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