PD Limburg-Weilburg - Polizeipräsidium Westhessen

POL-LM: Pressebericht der Polizeidirektion Limburg-Weilburg vom 19.02.2014

POL-LM: Pressebericht der Polizeidirektion Limburg-Weilburg vom 19.02.2014
Ein bau- und farb gleiches Fahrzeug wurde bei dem Raubüberfall im Runkeler Wald benutzt. Hinweise bitte an die Polizei in Limburg unter Telefon(06431) 91400.

Limburg (ots) -

1.	Unbekannter überfällt Tankstelle
Brechen-Niederbrechen
Dienstag, 18.02.2014, 20.45 Uhr

Am Dienstagabend ist eine Mitarbeiterin der Shell-Tankstelle in der 
Limburger Straße von einem Unbekannten überfallen worden. Nach den 
bisherigen Erkenntnissen betrat gegen 20.45 Uhr der Täter den 
Verkaufsraum, bedrohte die allein anwesende Kassiererin mit einem 
Messer und verlangte in akzentfreiem deutsch die Herausgabe von 
Bargeld. Mit einigen hundert Euro in einer schwarz-weißen Plastiktüte
flüchtete der Täter in Richtung der Waschanlage, wo sich seine Spur 
verlor. Der Täter war etwa 185 cm groß, schlank und trug einen 
schwarzen Kapuzenpulli, eine schwarze Sturmhaube mit Sehschlitzen und
schwarze Handschuhe, außerdem Sportschuhe. An der Fahndung nach dem 
Täter war auch ein Diensthund eingesetzt, eine Fährte konnte er nicht
aufnehmen. Nicht auszuschließen ist, dass der Täter über ein 
angrenzendes Wiesengelände in Richtung des Rewe-Marktes flüchtete. 
Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber, die am Dienstagabend aber auch im 
Vorfeld des Überfalles, Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten 
sich mit der Polizeidirektion Limburg-Weilburg unter Telefon (06431) 
91400 in Verbindung zu setzen.

2.	Raubüberfall im Runkeler Wald - Polizei bittet um Hinweise auf 
Opel Astra und blauen Transporter

Nach dem Überfall auf ein Kurierehepaar am 6. Februar auf der 
Landstraße zwischen Weilburg und Runkel bittet die Polizei um 
Hinweise auf den von den Tätern benutzten PKW sowie einen blauen 
Transporter.
Nach den polizeilichen Ermittlungen zu dem ausgebrannten PKW, der 
nach dem Überfall im Steinbruch zwischen Hofen und Eschenau 
aufgefunden wurde, handelt es sich dabei um einen Opel Astra 
G-Caravan aus dem Baujahr 1999. Der Wagen war dschungelgrün, an dem 
Fahrzeug waren die Kennzeichen F-KA 1270 angebracht, die in der Nacht
zum 3. Februar von einem Kleintransporter in Steinbach am Taunus 
gestohlen wurden. Die Polizei fragt, wer hat das Fahrzeug rings um 
Runkel, Weilburg oder in angrenzenden Landkreisen gesehen. Auch 
Beobachtungen zu dem oder den Nutzern sind wichtig. Jeder Hinweis auf
das Fahrzeug, ob mit oder ohne den Frankfurter Kennzeichen, aber auch
roten Probekennzeichen kann entscheidend sein und zur Überführung und
Festnahme der Täter führen.
Darüber hinaus ist am Nachmittag des Überfalles an der Zufahrt zum 
Steinbruch zwischen Hofen und Eschenau ein blauer Transporter gesehen
worden. Auch zu diesem Fahrzeug und den Nutzern bittet die Polizei in
Limburg um Hinweise unter Telefon (06431) 91400.

PS: Die beiden in der digitalen Pressemappe hinterlegten Bilder 
zeigen einen bau- und farbgleichen Opel Astra G-Caravan.

3.	PKW gestohlen
Limburg-Offheim
Nacht zum Mittwoch 19.02.2014

Aus einem Hof in der Elzer Straße haben Unbekannte in der Nacht zum 
Mittwoch einen schwarzen BMW X6 gestohlen. An dem knapp drei Jahre 
alten Fahrzeug waren die Kennzeichen LM-JE 665 angebracht. 
Auf der Hofzufahrt ist dazu auch noch ein Zaun angefahren worden. Ob 
der gestohlene PKW oder ein anderes Fahrzeug dagegen stieß, ist nicht
bekannt.
Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten sich mit der 
Polizeistation Limburg unter Telefon (06431) 91400 in Verbindung zu 
setzen.

4.	Einbrüche in Pkws
Limburg-Blumenrod
Nacht zum Dienstag, 18.02.2014

Neben den mit dem Pressebericht vom Dienstag gemeldeten vier 
Einbrüchen in Pkws, sind im Laufe des späten Nachmittags noch weitere
bei der Polizei in Limburg angezeigt worden. In der 
Bodelschwinghstraße und der Röntgenstraße sind ein Mazda und ein 
weiterer VW Golf aufgebrochen und daraus die Fahrerairbags gestohlen 
worden. Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten sich mit der
Polizeistation Limburg unter Telefon (06431) 91400 in Verbindung zu 
setzen.

5.	versuchter Einbruch in  Werkstatt
Limburg-Linter
Nacht zum Mittwoch, 19.02.2014

In der "Alte Straße" versuchten Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch 
in eine Tischlerwerkstatt einzubrechen. Der oder die Täter hebelten 
an der rückwärtigen Eingangstür, die hielt jedoch stand. Mögliche 
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten sich mit der Polizeistation 
Limburg unter Telefon (06431) 91400 in Verbindung zu setzen.

6.	Einbruch in PKW
Elz
Dienstag, 18.02.2014, 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr

In der Lattengasse ist am Dienstagabend an einem weißen Opel Corsa 
eine Scheibe an der Beifahrerseite eingeschlagen worden. Aus dem 
Fahrzeug wurde nichts gestohlen. Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber 
werden gebeten sich mit der Polizeistation Limburg unter Telefon 
(06431) 91400 in Verbindung zu setzen.

7.	unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Limburg
Dienstag, 18.02.2014, 06.40 Uhr bis 14.35 Uhr

Im Parkhaus am Krankenhaus ist am Dienstag ein silberfarbener Peugeot
an der vorderen rechten Seite angefahren worden. Dabei wurden 
Stoßstange und Kotflügel beschädigt, Schadenshöhe etwa 1.500 Euro. 
Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt. Mögliche Zeugen oder 
Hinweisgeber werden gebeten sich mit der Unfallfluchtgruppe der 
Polizeistation Limburg unter Telefon (06431) 91400 in Verbindung zu 
setzen.

8.	unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Limburg
Dienstag, 18.02.2014, 14.30 Uhr bis 16.10 Uhr

Auf dem Parkplatz der WERKStadt ist am Dienstagnachmittag ein 
schwarzer Opel Corsa beschädigt worden. Ein unbekanntes Fahrzeug war 
vermutlich beim Ein- oder Ausparken gegen die linke Fahrzeugseite 
gestoßen und hat dabei beide Türen und den hinteren Radlauf 
verkratzt. Der Schaden wird auf 1.200 Euro geschätzt. Mögliche Zeugen
oder Hinweisgeber werden gebeten sich mit der Unfallfluchtgruppe der 
Polizeistation Limburg unter Telefon (06431) 91400 in Verbindung zu 
setzen.

9.	unerlaubtes Entfernen vom Unfallort - Autofahrer unter 
Alkoholeinwirkung
Waldbrunn-Fussingen
Mittwoch, 19.02.2014, 10.10 Uhr

Auf der Bergstraße fuhr ein Autofahrer in einer Kurve geradeaus, 
stieß zunächst gegen einen Laternenmast und setzte anschließend seine
Fahrt fort. Der Mazda durchfuhr eine Hecke, ein Gartengrundstück, 
dann eine weitere Hecke und stürzte einen Hang hinab. Der Wagen 
bohrte sich mit der Front in den Straßenbelag, fuhr dann aber noch 
ein Stück weiter und blieb an einer Gartenmauer stehen. Die drei 
Insassen entfernten sich unerlaubt zu Fuß in ein nahe gelegenes 
Wohnhaus. Mehrere Polizeikräfte nahmen die Männer im Alter von 20, 21
und 46 Jahren fest. Der ältere wurde von Zeugen als Fahrer erkannt. 
Ein gegen 13.30 Uhr bei ihm durchgeführter Alkotest ergab 2,6 
Promille, zwei Blutentnahmen wurden angeordnet, sein Führerschein 
sicher gestellt. Der Mazda wurde total beschädigt, der 
Gesamtsachschaden liegt bei etwa 6.000 Euro. Die drei Insassen wurden
nicht verletzt, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie
entlassen.

10.	Geschwindigkeitskontrolle
Elz, B8, Höhe Industriegebiet
Mittwoch, 19.02.2014, 09.40 Uhr bis 12.35 Uhr

Beamte des regionalen Verkehrsdienstes führten in Richtung Malmeneich
eine Radarkontrolle durch. Von den registrierten 131 Fahrzeugen waren
vier zu schnell unterwegs. Der höchste Wert wurde mit 101 anstatt der
erlaubten 80 Stundenkilometer gemessen. 

11.	Eine Warnmeldung des Hessischen Landeskriminalamtes:
LKA-HE: Hessisches Landeskriminalamt warnt vor Anrufen, bei denen die
Polizeinotrufnummer 110 oder +49 110 im Display des Angerufenen 
erscheint

Wiesbaden  - 

- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
 http://www.presseportal.de/polizeipresse/meldung/2668135 -


Aktuell wollen Betrüger mit einer neuen Masche an das Geld der 
Bürgerinnen und Bürger. Über sogenanntes Call ID Spoofing wird dem 
Angerufenen vorgegaukelt, er bekäme einen Anruf von der 
Polizeinotrufnummer "110" bzw. der "+49 110". Der Anrufer gibt sich 
als Polizeibeamter aus und verlangt, einen Geldbetrag über Western 
Union anzuweisen. Würde man dies nicht tun, würde man verhaftet 
werden. "Call ID Spoofing bedeutet übertragen, dass im Display des 
Angerufenen nicht die  richtige Telefonnummer des Anrufers erscheint,
sondern eine frei gewählte andere Telefonnummer. So kann ein Betrüger
am Telefon seine vorgegebene, falsche, Identität untermauern", so 
Kriminaloberkommissar Christoph Schulte, Fachberater für 
Cybercrimeprävention im Hessischen Landeskriminalamt in Wiesbaden. 
"Besonders perfide ist natürlich die Nutzung der Polizeinotrufnummer 
"110" da diese jedem Bürger bekannt ist".

Die hessische Polizei gibt hierzu folgende Hinweise:

 - Die Polizei ruft niemals mit der Absenderrufnummer 110 oder +49110
an. Es handelt sich dabei um den Notruf der Polizei. Von dieser 
Telefonnummer werden keine Anrufe getätigt. Sie dient ausschließlich 
der Entgegennahme von Notrufen.
- Die Polizei, die Staatsanwaltschaft oder die Gerichte fordern 
niemals Zahlungen per "Western Union" oder anderen Bezahldiensten. 
Zahlungen an die Justiz oder an die Polizei 
erfolgen ausnahmslos auf reguläre deutsche Bankkonten.
- Die Polizei, die Staatsanwaltschaft oder die Gerichte würden Sie 
niemals telefonisch zu einer Zahlung auffordern. Sie erhalten immer 
eine schriftliche Zahlungsaufforderung - mit klar erkennbarem 
Absender - auf dem Postweg.
- Seien Sie immer skeptisch, wenn sich Personen am Telefon als 
Amtsträger ausgeben und eine Zahlung von Ihnen fordern. Alle Behörden
werden Ihnen auf Nachfrage immer eine Rückrufnummer bzw. eine 
Erreichbarkeit nennen.
- Fragen Sie im Zweifelsfall bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle 
nach, ob der Anruf tatsächlich von der Polizei kam.
- Warnen Sie auch Freunde, Bekannte und Ihre Eltern bzw. Großeltern 
vor dieser neuen Betrugsmasche. 

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westhessen
Polizeidirektion Limburg-Weilburg
Pressestelle
Polizeihauptkommissar Uwe Meier
Telefon: (06431) 9140-240
E-Mail: pressestelle.pd-lm.ppwh@polizei.hessen.de

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