Bundespolizeiinspektion Flensburg

BPOL-FL: NMS - LKW fuhr trotz Rückstau auf Bahnübergang - Bahnschranke senkt sich

Neumünster (ots) - Gestern Abend gegen 19.30 Uhr wurde die Bundespolizei in Neumünster zu einem Einsatz am Bahnübergang Rendsburger Strasse gerufen. Die Bundespolizisten ermittelten vor Ort, dass ein dänischer LKW mit Anhänger aufgrund eines Fahrzeugrückstaus trotzdem noch den Bahnübergang befahren hatte und sich kurz darauf die Bahnschranken auf den Anhänger gesenkt hatten. Um einen Zusammenprall mit einem Zug zu verhindern, fuhr der LKW Fahrer weiter und beschädigte dabei den Schrankenbaum und die Technik am Bahnübergang. Aufgrund dieser Bahnübergangsstörung musste der Fahrzeugverkehr durch die Landes- und Bundespolizei abgesichert werden. Der verantwortliche LKW Fahrer konnte schließlich durch die Bundespolizei ermittelt werden, Dem 45-jährigen Dänen wurde sein lebensgefährliches Fehlverhalten aufgezeigt. Er wollte sich jedoch zum Tatvorwurf nicht äußern.

Ihn erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Außerdem wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet (Bußgeld bis zu 350,- Euro). Insgesamt neun Züge erhielten Verspätungen.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei erneut vor den Gefahren am Bahnübergang. Befahren sie bei verkehrsbedingtem Fahrzeugrückstau niemals den Bahnübergang. Kommt ein Fahrzeug auf dem Bahnübergang zum Stehen so kann es schnell zu einem Unfall kommen.

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