Polizei Dortmund

POL-DO: Polizei Dortmund
Direktion Verkehr Mit Sicherheit in den Urlaub fahren - Polizei bietet Tipps für die Urlaubsreise mit dem Auto - Urlaubskontrollen durch die Autobahnpolizei Kamen

Vorsicht Stauende!

Dortmund (ots) - Lfd. Nr.:0881

Endlich! In wenigen Tagen ist Ferienbeginn und damit auch der Anfang der Reisewellen auf unseren Straßen. Ganze "Kleinstädte" machen sich mit ihren Autos auf den Weg zu ihren Urlaubszielen. Damit Sie sicher und möglichst entspannt ankommen, möchte Ihnen Ihre Polizei einige Tipps mit auf den Weg geben.

Bevor Sie sich auf den langen Weg in die Ferien machen, checken Sie rechtzeitig vor der Abfahrt ihr Fahrzeug. Dazu gehört der an die Beladung angepasste Reifendruck. Aber auch die Kontrolle der Reifen selber (Profiltiefe, Beschädigungen), Fahrzeugbeleuchtung, Scheibenwaschwasser und des Ölstands gehören dazu. Werkstätten bieten solche Urlaubschecks regelmäßig an.

Denken Sie an die Ladungssicherung. Verstauen Sie ihre Ladung (Fahrräder zum Beispiel) und ihr Gepäck sicher und unter Beachtung des zulässigen Gesamtgewichtes. Gerade im Fahrzeuginneren können lose Gegenstände im Extremfall zu (lebens-)gefährlichen Geschossen werden. Übrigens: Überladung kann unter anderem zu negativen Fahreigenschaften und damit zu gefährlichen Situationen führen.

Verstauen Sie Warndreieck, Warnweste und Verbandskasten so, dass sie leicht zugänglich sind. Im Fall der Fälle sollten diese Gegenstände schnell zur Hand sein.

Zum Start in die schönste Zeit des Jahres gehört auch die Sicherung aller Fahrzeuginnsassen. Gurte retten Leben! Die Kleinsten nehmen mit Sicherheit in einem entsprechenden Kindersitz Platz.

Das Handy gehört in die Halterung oder in die Hand des Beifahrers / der Beifahrerin. Denken Sie daran: Zwei Sekunden bei 50 km/h aufs Handy geschaut, sind rund 30 Meter im Blindflug mit dem Auto! Und damit die Nachrichten aus dem Urlaub erfreulich bleiben: Blick auf die Straße nicht auf das Telefon!

Denken Sie daran regelmäßig Pausen zu machen. Spätestens alle zwei Stunden ein kleine Pause, aussteigen und sich die Füße vertreten macht die Fahrt entspannter. Fahrten in den Urlaub sollten nicht länger als zehn Stunden dauern. Übermüdet zu fahren hat die gleichen Auswirkungen wie das Fahren unter Alkoholeinfluss und unter Umständen auch dieselben Konsequenzen!

Bei einer Autopanne gilt: Warnblinklicht einschalten, Warnweste an und alle Insassen aus dem Fahrzeug, möglichst hinter die Schutzplanken. Fahrzeug mit Warndreieck in ausreichender Entfernung absichern. So schnell wie möglich die Polizei verständigen und warten, bis Hilfe eintrifft.

Im Falle eines Unfalls ist neben der Absicherung der Unfallstelle die Erste Hilfe das Wichtigste! Setzen Sie möglichst zeitnah, wenn möglich parallel zur Ersten Hilfe, den Notruf ab. Notieren Sie sich vor Antritt die Notrufnummern des jeweiligen Urlaubslandes. Kommt es zu einem Rückstau, so ist für Rettungs,- und Einsatzfahrzeuge eine Rettungsgasse zu bilden. Bei zweispurigen Straßen: Fahrzeuge auf der linken Fahrspur an den linken Fahrbahnrand, Fahrzeuge auf der rechten Spur an den rechten Rand. Auf dreispurigen Strecken weicht man zur Bildung einer Rettungsgasse auf dem linken Fahrstreifen nach links und auf den übrigen Fahrspuren nach rechts aus.

Werden Sie nicht zum "Gaffer"! Das Fotografieren und Filmen mit dem Handy ist nicht nur verboten, sondern hochgradig gefährlich. Fahren Sie so schnell wie möglich an Unfallstellen vorbei!

Wenn Sie mit Kindern verreisen, denken Sie an Spielzeug, Bücher und MP3-Player. Auch Haustiere, die mit in den Urlaub fahren, sollten entsprechend gesichert werden. Gerade Brems,- und Ausweichmanöver können ungesicherte Tiere ebenfalls zu einem (lebens,-) gefährlichen Verletzungsrisiko werden lassen. Daher informieren Sie sich im Fachhandel über geeignete Sicherungsmöglichkeiten für ihr Haustier.

Hinweis für Medienvertreter:

Die Autobahnpolizei Kamen wird in diesem Zusammenhang eine Sonderkontrolle zum Ferienbeginn durchführen. Interessierte Medien melden sich bitte bis zum 6. Juli bei der Pressestelle unter den bekannten Rufnummern.

Rückfragen bitte an:

Polizei Dortmund
Kim Freigang
Telefon: 0231-132-1023
Fax: 0231 132 9733
E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/dortmund/

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