POL-DO: Sammelidentitätskontrolle der Dortmunder Polizei in der Erstaufnahmeeinrichtung an der Buschmühle - weitere vorläufige Bilanzierung

Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0133

Am heutigen Tag führte die Dortmunder Polizei eine Sammelidentitätskontrolle in der Erstaufnahmeeinrichtung "An der Buschmühle" in Dortmund durch.

Die Maßnahmen der Polizei dauern weiterhin an.

46 männliche Zuwanderer wurden aus der Anonymität geholt und wissen nun, dass sie bei der Polizei bekannt sind. Dies soll sie davon abhalten, zukünftig Straftaten zu begehen.

Die allein reisenden jungen Männer werden im Polizeipräsidium erkennungsdienstlich behandelt. Die endgültige Feststellung der Identität der Betroffenen wird noch geraume Zeit in Anspruch nehmen. Die erhobenen Daten, auch die Fingerabdrücke müssen bundes- und europaweit abgeglichen werden. Nur so kann beurteilt werden, ob ein Zuwanderer bereits unter anderen Personaldaten in Europa bekannt geworden ist.

Die Dortmunder Polizei wird dazu in den nächsten Tagen nach berichten, auch zu weiteren Ergebnissen der Kontrollmaßnahme.

Bisher steht fest, dass gegen eine Person ein Abschiebehaftbefehl vorliegt, dieser Mann wird heute dem Ausländeramt zwecks Abschiebung vorgeführt. Die Ermittlungen zu den sichergestellten Handys und zu weiteren Verdachtsfällen bzgl. falscher Identitäten dauern ebenfalls noch an. Gegen eine weitere Person laufen strafrechtliche Ermittlungen. Er steht im Verdacht, mindestens fünf unterschiedliche Personalien benutzt zu haben und unter diesen verschiedenen Personalien Sozialleistungen erhalten zu haben. Er hat bereits in Deutschland eine Haftstrafe abgesessen wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Bandendiebstahls. Er wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

Die zwischenzeitlichen Verdachtsfälle bezüglich der ansteckenden Krankheiten haben sich nach ärztlichen Untersuchungen glücklicherweise nicht bestätigt.

Soweit die Dortmunder Polizei zukünftig Kontrollmaßnahmen durchführt, erfolgt dieses mit dem Ziel, insbesondere die Identitäten von allein reisenden männlichen Zuwanderern festzustellen und damit Asylmissbrauch und Missbrauch von Sozialleistungen, aber auch andere Straftaten zu verhindern. Straftäter, unabhängig welcher Herkunft, dürfen sich hier nicht sicher fühlen.

Diese Straftäter zu identifizieren, dient dem Schutz unserer Bürger aber auch den Flüchtlingen, die vor Krieg und Terror flüchten und durch den Missbrauch Einzelner Gefahr laufen, unter Generalverdacht gestellt zu werden.

Rückfragen bitte an:

Polizei Dortmund
Pressestelle
Oliver Peiler
Telefon: 0231-132 1020
Fax: 0231-132 9733
E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/dortmund/

Weitere Meldungen: Polizei Dortmund

Das könnte Sie auch interessieren: