POL-DO: Nach sexueller Belästigung: Dortmunder Polizei sucht weitere mögliche Opfer und Tatverdächtige

Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0107

Nach einer sexuellen Belästigung am 10.1. im Aufzug des Westfalenforums an der Hansastraße in Dortmund-Mitte, sucht die Polizei nun mögliche weitere Opfer und auch Tatverdächtige.

Zur Tatzeit (16.10 Uhr) stieg eine 18-jährige Dortmunderin in den Aufzug um in eine der oberen Etagen zu fahren. Ein junger Mann, der bereits im Fahrstuhl stand, grüßte sie zunächst. Als sich die Fahrstuhltüren schlossen, sprach er die Dortmunderin an. Dann näherte er sich und versuchte, die Frau in eine Ecke zu drängen. Als sie ihm drohte, die Polizei zu alarmieren, hielt er sie fest.

Ihr gelang es sich loszureißen und den Fahrstuhl, der glücklicherweise noch nicht losgefahren war, wieder zu öffnen. Dann flüchtete sie und wählte den Notruf.

Die eingesetzten Beamten nahmen kurz darauf einen 17-Jährigen vorläufig fest.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige zu einer Gruppe von jungen Männern gehören soll, die an dem Nachmittag immer wieder im Aufzug des Westfalenforums rauf und runter gefahren sein sollen.

Darüber hinaus soll eine zweite - bislang unbekannte Frau - ebenfalls im Aufzug belästigt worden sein. Diese Unbekannte soll wohl auch andere Frauen davor gewarnt haben, in den Aufzug einzusteigen. Bei Eintreffen der Polizei hatte sich die Frau vom Westfalenforum entfernt, so dass sie nicht befragt werden konnte.

Die Dortmunder Polizei sucht nun dringend diese Frau. Auch auf die Hinweise von Zeugen zu den möglichen weiteren Tatverdächtigen ist die Polizei dringend angewiesen. Der 17-Jährige trug zur Tatzeit eine weiße Jacke mit einem grünen oder blauen dicken Streifen im Schulter-/Kragenbereich. Er ist zwar 17, wirkt aber jünger. Zudem hat er eine sehr schlanke Statur, schwarze glatte Haare und vermittelte eigentliche ein sehr schüchternes Auftreten.

Hinweise nimmt die Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter der Rufnummer 0231 - 132 7441 entgegen.

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Polizei Dortmund
Cornelia Weigandt
Telefon: 0231-132 1022
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E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de
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