Polizei Dortmund

POL-DO: Einwöchige Aktionswoche zur Kriminalitätsbekämpfung in der nördlichen Innenstadt - Polizei Dortmund zieht positive Bilanz

Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0641

Die Polizei Dortmund hat in der Zeit vom 20. bis 24. April eine Aktionswoche mit Schwerpunktmaßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung in der nördlichen Innenstadt durchgeführt. Nach Abschluss der Woche zieht sie eine positive Bilanz.

Mit den Maßnahmen waren die eingesetzten Beamten vor allem in bekannten Problembereichen wie dem Münsterstraßenviertel, dem Keuninghauspark oder am Nordmarkt tätig. In die Auswahl dieser flossen unter anderem auch Beschwerden von Anwohnern und Gewerbetreibenden mit ein. Insgesamt kontrollierten uniformierte und zivile Einsatzkräfte 410 verdächtige Personen. Zudem kontrollierten sie in Zusammenarbeit mit der Stadt auch 27 sogenannte "Rückzugsräume" - sprich gewerbliche Objekte und Häuser, die von Straftätern möglicherweise als Schutz vor polizeilichen Kontrollen aufgesucht werden.

Die Bilanz des einwöchigen Einsatzes: 17 freiheitsentziehende Maßnahmen, neun vorläufige Festnahmen wegen bestehender Haftbefehle, drei vorläufige Festnahmen wegen des Handelns mit Betäubungsmitteln und eine wegen Ladendiebstahls. Insgesamt wurden 23 Strafverfahren eingeleitet - vor allem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. 91 Mal sprachen die Beamten einen Platzverweis aus. Betroffen war diesbezüglich vor allem das Münsterstraßenviertel.

Unter den Festnahmen ragten vor allem drei heraus. So konnten Beamte am Dienstag (21. April) einen 22-jährigen Libanesen ohne festen Wohnsitz in Deutschland beim Handel mit Betäubungsmitteln auf der Bornstraße beobachten. Als sie ihn anschließend ansprachen und kontrollieren wollten, leistete der Mann erheblichen Widerstand und versuchte, weitere Verkaufseinheiten von Betäubungsmitteln zu verbergen. Mit Faustschlägen traktierte er die Einsatzkräfte und versuchte außerdem, an ein Messer zu gelangen, das er in seiner Hosentasche mitführte. Der Mann konnte trotzdem vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt werden.

Auf frischer Tat ertappten die Einsatzkräfte außerdem einen Ladendieb, der gerade vor dem Angestellten eines Supermarktes fliehen wollte.

Ein weiterer Treffer gelang den Beamten am Donnerstag (23. April). Auf der Münsterstraße kontrollierten sie einen 28-jährigen Palästinenser ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Gegen diesen lagen gleich fünf Haftbefehle - unter anderem ein Untersuchungshaftbefehl - vor. Auch seine Reise endete im Polizeigewahrsam.

Die Polizei bewertet den Einsatz insgesamt als ein deutliches Signal. Polizeipräsident Gregor Lange: "Die Bekämpfung der Kriminalität in der nördlichen Innenstadt gehört zu unseren Behördenschwerpunkten und steht damit für uns in einem besonderen Fokus. Die Beamtinnen und Beamten waren in der vergangenen Woche wieder mit viel Engagement unterwegs - und zwar vor allem dort, wo die Bürger und Gewerbetreibenden es als besonders wichtig ansehen. Es sei mit den Maßnahmen zudem gelungen, den Kontroll- und Sanktionsdruck in diesem Teil der Stadt aufrecht zu erhalten und Straftäter zu verunsichern. "Unser Ziel ist es, diesen Druck dauerhaft auf einem hohen Level zu halten."

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