Polizei Dortmund

POL-DO: Dortmunder Polizei verschärft Gangart gegenüber Wohnungseinbrechern

Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 1598

Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange hat gemeinsam mit seinen Direktionsleitern für Kriminalität, Gefahrenabwehr/Einsatz und Verkehr ein weiteres Maßnahmenpaket zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs iniziiert "Wir wollen den Druck auf Wohnungseinbrecher noch einmal deutlich erhöhen und den Dortmundern und Lünern diesen massiven Eingriff in ihre Privatsphäre möglichst ersparen" so Gregor Lange zu den verstärkten Bemühungen im Polizeipräsidium Dortmund.

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit nehmen die Fallzahlen im Bereich des Wohnungseinbruches erfahrungsgemäß deutlich zu. Die in den letzten Tagen gemeldeten Wohnungseinbrüche bestätigen diesen Trend erneut. Die Dortmunder Polizei bündelt jetzt zusätzlich ihre Kräfte und geht verstärkt direktionsübergreifend gegen Wohnungseinbrecher vor.

Im Jahr 2013 hatte die Polizei in Dortmund 2464 Wohnungseinbrüche und in Lünen 371 Taten registriert. Trotz intensiver Maßnahmen im Rahmen des behördenstrategischen Schwerpunktes "Wohnungseinbruch" konnte hier bislang keine Trendwende eingeleitet werden.

So werden alle drei Direktionen durch verstärkte Schwerpunkeinsätze mit verdeckten Maßnahmen und über eine deutliche Erhöhung der polizeilichen Präsenz in Brennpunktbereichen gegen Einbrecher vorgehen. Grundlage dessen ist ein wöchentlicher ebenfalls direktionsübergreifender Informationsaustausch, der Täterstrukturen, -bewegungen und andere Zusammenhänge schneller deutlich machen soll.

Polizeipräsident Gregor Lange: "Mir ist die Sicht des Opfers besonders wichtig. Daher setzen wir das in der Aktionswoche "Riegel Vor" erprobte Konzept einer Nachsorge bei den Einbruchsopfern bis auf Weiteres fort." Dieses Konzept sieht vor, dass ein Bezirksdienstbeamter das Opfer eines Wohnungseinbruches wenige Tage nach der Tat aufsucht und erneut nach verdächtigen Umständen rund um die Tat befragt. Jedes Opfer ist dabei auch ein wichtiger Zeuge. Bei dem Gespräch unterbreiten die Bezirksdienstbeamten aber auch Präventionsangebote.

Auch die Öffentlichkeitsarbeit der Polizei zum Thema "Wohnungseinbruch" wird zukünftig intensiviert. Damit soll erneut deutlich werden, dass die Dortmunder und Lüner Bürgerinnen und Bürger ein wesentlicher Faktor beim Kampf gegen Einbrecher und bei der Verhinderung von Straftaten sind.

Verdächtige Personen im Wohnumfeld der Polizei zu melden, die eigene Wohnung gegen Einbrecher zu sichern und die Beratungsangebote der Polizei abzufordern; auch das sind wesentliche Aspekte im Kampf gegen Einbrecherbanden.

Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange ist zusätzlich im Gespräch mit den Dortmunder Wohnungsbauunternehmen, der Industrie- und Handelskammer und weiteren Interessenvertretungen wie z.B. "Haus und Grund". Hier zeichnet sich eine Kooperation im Interesse der Mieter, Kunden und Verbandsmitglieder ab, wenn es darum geht, Wohnungseinbruchsbanden das Leben zukünftig schwerer zu machen.

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