Polizei Dortmund

POL-DO: Abschlussmeldung: Veranstaltungen in Dortmund am 23.08.2014 - 13 Polizeibeamte durch Linksautonome verletzt- Pressemeldung Nr. 5

Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 1182

Für den heutigen Tag hatte die Partei "Die Rechte" eine Standkundgebung anlässlich des Jahrestages des Verbotes einer rechtsextremistischen Vereinigung angemeldet. Die Veranstaltung in der Dortmunder Innenstadt mit 85 Teilnehmern dauerte von 15.51 bis 16.40 Uhr.

Das polizeiliche Einsatzkonzept war darauf ausgelegt, zum Einen dem gesetzlichen Auftrag nachzukommen, nicht verbotene Demonstrationen zu schützen und zum Anderen den demokratischen Protest gegen Rechtsextremismus lautstark zu Wort kommen zu lassen.

Polizeiführer Dieter Keil: "Es war eine bewusste Entscheidung, den Gegenprotest auf Ruf- und Hörweite an die Rechtsextremisten herankommen zu lassen."

Leider gab es wieder etliche Gewaltbereite, die dieses Konzept ausnutzten, um Straftaten zu begehen. Es kam zu gegenseitigen Würfen mit Gegenständen. Davon betroffen waren auch die Einsatzkräfte der Polizei, die beide Lager zu trennen hatten.

Straftäter aus dem linksautonomen Bereich besprühten Polizeibeamte mit einer Chemikalie. 13 Beamte wurden hierdurch leicht verletzt und mussten in einem Krankenhaus behandelt werden.

Im Bereich der Enscheder Straße schließlich wurden aus dem besetzten Haus Steine auf Polizeibeamte und Rechtsextremisten geworfen. Die Steine hatten eine solche Größe, dass sie geeignet waren, schwerste Verletzungen hervorzurufen. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

Die Polizei nahm im Laufe des Einsatztages 2 Personen vorläufig fest. Die strafrechtlichen Vorwürfe lauten auf Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Verstöße gegen das Versammlungsgesetz.

Die Veranstaltung Christopher Street Day 2014 und der Aufzug Slado e.V. verliefen hingegen friedlich und ohne jegliche Störung.

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