Polizei Dortmund

POL-DO: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und der Polizei Dortmund

Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0184

In den frühen Morgenstunden des 08.02.2014 stach ein 31 jähriger Beschuldigter in einem nordwestlichen Vorort Dortmunds mit einem Küchenmesser auf seinen schlafenden und arg- und wehrlosen Vater ein, den er hasst. Das 68 jährige Opfer erlitt insgesamt mindestens fünf Stichverletzungen u.a. in den Hals und in den Bauch; sein Leben konnte durch die sofort eingesetzten notärztlichen Rettungsmaßnahmen gerettet werden. Der Sohn alarmierte im Anschluss an das Geschehen die Polizei und ließ sich sodann widerstandslos festnehmen.

In seinen Vernehmungen räumte er die Tat unumwunden ein.

Aufgrund seines Auftretens wurde noch am gestrigen Tage ein forensisch erfahrener, psychiatrischer Sachverständiger mit einer Exploration des Beschuldigten beauftragt. Der Sachverständige kommt in seinem vorläufigen Gutachten begründet und nachvollziehbar dazu, dass ein Eingangsmerkmal der §§ 20, 21 StGB aus fachpsychiatrischer Sicht vorliegt. Der Beschuldigte litt zur Zeit der Tat (und leidet) an einer paranoiden Schizophrenie, die es ihm unmöglich machte, das Unrecht seiner Tat einzusehen.

Das Krankheitsbild besteht fort, so dass krankheitsbedingt mit weiteren, vergleichbaren Taten zu rechnen und der Beschuldigte daher für die Allgemeinheit gefährlich ist. Gegen ihn wurde ein vorläufiger Unterbringungsbefehl gem. § 126a StPO beantragt, den das AG Dortmund auch erließ. Der Beschuldigte befindet sich daher in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt.

Der Zustand des Opfers ist nach Angaben der Ärzte unverändert; der Mann wurde in ein künstliches Koma versetzt und es besteht weiterhin Lebensgefahr.

Weitere Auskünfte erteilt ausschließlich der ermittelnde Staatsanwalt, Herr Dr. Artkämper , zu den Bürodienstzeiten unter der Telefonnummer 0231 92626205

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