Polizei Dortmund

POL-DO: Einbruchsserie in Ostwestfalen/Sauerland aufgeklärt, Tätergruppe stammt aus Dortmund

Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0100

Die Aufklärung einer größeren Einbruchsserie, vorwiegend in Apotheken, Seniorenheimen und Tankstellen, gelang jetzt der Polizei in Detmold. An den erfolgreichen Ermittlungen beteiligt waren mehrere Tatortbehörden im Raum Ostwestfalen und Sauerland, darunter aber auch die Ermittler aus Dortmund.

Bezüglich der Aufklärung dieser Einbruchsserie verweise ich auf die Pressemeldung der Polizei Detmold von heute, 23.01.2014, Link: http://www.presseportal.de/print/2646637-pol-lip-lippe-apothekeneinbrecher-gefasst-10-koepfige-bande-ermittelt.html?type=polizei

In Ergänzung zu dieser Pressemeldung hier einige Angaben mit Dortmunder Bezug:

Bei der ermittelten Tätergruppe handelt es sich um 10 Dortmunder im Alter von 22 bis 25 Jahren. Der 22-jährige Haupttäter ist ebenfalls in Dortmund wohnhaft und erheblich einschlägig vorbestraft.

Die Tätergruppe zeichnete sich dadurch aus, dass sie in wechselnder personeller Zusammensetzung Einbrüche in Dortmund, jedoch die meisten Taten im Bereich Ostwestfalen und im Sauerland begingen. Zumeist trafen sich die jungen Männer abends in einem bestimmten Café in Dortmund; hier wurden dann auch die Ideen für die nachfolgenden Straftaten entwickelt.

Die Wahl der betroffenen Stadt blieb dabei dem Zufall überlassen; warum es letztlich zu Einbrüchen selbst in Gütersloh und Paderborn kam, muss den spontanen Eingebungen einzelner Tatbeteiligter zugerechnet werden.

Nach dem vorläufigen Abschluss der Ermittlungen können dieser Tätergruppe auch drei Straftaten in Dortmund in der Zeit von August bis Oktober 2013 nachgewiesen werden. Darunter ein versuchter Einbruch in eine Seniorenwohnstätte in Dortmund-Eving sowie ein Einbruch in ein Altenheim in Dortmund-Scharnhorst, bei dem ebenfalls ein Tresor gestohlen und mehrere tausend Euro Bargeld erbeutet wurden. Gegenstand der Geständnisse war dann auch ein versuchter Einbruch in eine Tankstelle in Dortmund-Scharnhorst.

Ein Großteil der in den "Nachbarstädten" erbeuteten Tresore stellten Beamte auf einem Brachgelände in Dortmund-Kirchderne sicher. Hier hatten sich die Tatverdächtigen einen unbeobachteten Platz ausgesucht, auf dem man ungestört die Tresore aufbrechen konnte. Der in einem Dortmunder Gartenhaus aufgefundene Tresor war offensichtlich widerstandsfähiger und musste im geschützten Bereich mit elektronischem Werkzeug geöffnet werden.

Wie von den Kollegen aus Detmold berichtet, erwirkte die Staatsanwaltschaft Detmold zwischenzeitlich gegen fünf Tatverdächtige Haftbefehle.

Rückfragen bitte an:

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