Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 070108 - 24 Frankfurt-Bahnhofsgebiet: Drogenabhängiger randalierte im Rausch

    Frankfurt (ots) - Ein 41-jähriger Algerier aus Usingen hat am vergangenen Sonntag im Frankfurter Bahnhofsgebiet  durch aggressivstes Verhalten für allgemeines Aufsehen gesorgt.

    Gegen 10.50 Uhr rannte der Mann, schreiend und wild mit den Armen um sich schlagend, im Kaisersack auf die Besatzung eines Streifenwagens vom 1. Revier zu. Die Beamten hatten dort in anderer Sache Ermittlungen geführt. Sie stiegen aus, um mit dem offensichtlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss stehenden Mann zu sprechen. Aber der brachte nur unverständliche Laute heraus und wollte über die verkehrsreiche Straße Am Hauptbahnhof rennen, wodurch er in Gefahr geraten wäre. Die Beamten hinderten ihn daran und hielten ihn an den Armen fest.

    Weil der unablässig Tobende lautstark auf eine Personengruppe auf der anderen Straßenseite deutete, begaben sich die Polizisten kurz darauf mit ihm dorthin. Kaum angekommen, nahm er sofort eine Angriffshaltung ein und wollte auf eine der  Personen einschlagen. Nur mit Mühe konnten die Beamten den gewalttätigen Schläger unter Kontrolle halten. Niemand aus der Personengruppe, die er hatte angreifen wollen, konnte eine Erklärung für sein Verhalten abgeben.

    Passanten wiesen kurz darauf die Polizisten darauf hin, dass der Mann bereits seit einiger Zeit durch das Bahnhofsgebiet gelaufen sei und dabei durch äußerst aggressives Verhalten auffällig wurde.

    Da er tatsächlich nicht zu beruhigen war, sah sich die Streifenwagenbesatzung schließlich  gezwungen, dem immer wieder wild um sich Schlagenden Handfesseln anzulegen und ihn in den Streifenwagen zu verbringen. Er wurde zunächst zum 1. Revier transportiert. Dabei zog er sich durch Kopfstösse gegen Fahrzeugteile eine leichte  Platzwunde an der Stirne zu. Auch auf dem Revier zeigte er sich äußerst aggressiv, schlug und trat immer wieder nach den Beamten und  bespuckte sie.

    Nach Entnahme einer Blutprobe durch einen hinzugezogenen Arzt, der auch die Haftfähigkeit  bescheinigte, wurde der 41-Jährige vorübergehend in Gewahrsam genommen und nach Ausnüchterung und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

    Gegen den bereits in mehr als 100 Fällen polizeilich in Erscheinung getretenen Mann (darunter zahlreiche Vorfälle wegen Gewalt- Drogen- und Eigentumsdelikten) wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdacht des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. (Manfred Feist, 069-75582117)

    Rufbereitschaft hat Herr Füllhardt, Telefon 0173-6597905


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