Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 060810 - 856 Griesheim: Nachbarschaftsstreit eskalierte - Schlägerei in der Ahornstraße - Mehrere Verletzte

    Frankfurt (ots) - Ein offenbar schon seit längerer Zeit schwelender Streit unter Nachbarn in der Ahornstraße in Griesheim eskalierte gestern Abend und mündete schließlich in eine größere Schlägerei. Dabei traktierten sich die Kontrahenten mit Schlagwerkzeugen wie Holzlatte und Taschenlampe. Es gab mehrere Verletzte.

    Auslöser der gestrigen Konfrontation war vermutlich ein 44-jähriger Mann. Wie die bisher durchgeführten polizeilichen Ermittlungen, die sich im Übrigen als sehr schwierig gestalteten, ergaben, war der Mann gegen 22.15 Uhr mit seinem Taxi in eine Tiefgarage gefahren, hielt in der Einfahrt an und begann dort, sein Fahrzeug zu entladen. Dadurch blockierte er das Auto seines Nachbarn, der gerade damit die Tiefgarage verlassen wollte. Um offenbar seinem Wunsch, herausfahren zu wollen, Nachdruck zu verleihen, fuhr der Mann auf den 44-Jährigen zu, bremste jedoch kurz vor ihm wieder ab. Schließlich stieg er aus, ging auf den 44-Jährigen zu und nahm eine drohende Haltung ein. Nunmehr wurde es handgreiflich. Der 44-Jährige fühlte sich offenbar bedroht und sprühte seinem Kontrahenten Reizgas ins Gesicht. Dieser griff sich eine in der Ecke stehende Holzlatte und schlug auf seinen Nachbarn ein, der sich nun seinerseits mit einer Taschenlampe, die er aus seinem Taxi geholt hatte, zur Wehr setzte. Schnell eilten Familienmitglieder beider Männer, die durch den Lärm auf das Geschehen aufmerksam geworden waren, herbei und prügelten aufeinander ein. Die Szenerie verlagerte sich schließlich auf die Straße, wo weitere Familienmitglieder sich in die Schlägerei einmischten. Die alarmierte Polizei rückte wenig später mit starken Kräften an und konnte die Streithähne trennen. Danach wurden sämtliche Personen die vor Ort verletzt angetroffen wurden (insgesamt fünf) nach einer Erstwundversorgung in verschiedene Krankenhäuser transportiert, wo die Verletzungen (gebrochene Nase, Platzwunden, Hämatome, geschwollene Augen) weiter behandelt wurden. Möglichweise gab es noch weitere Verletzte, die jedoch beim Eintreffen der Funkstreifen am Ort des Geschehens nicht mehr angetroffen wurden.

    Über die Hintergründe der Auseinandersetzung hat die Polizei noch keine Erkenntnisse.

    (Karlheinz Wagner/ 069//55-82115).


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