Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 051213 - 1181 Frankfurt-Dornbusch: Skrupelloser Straßenräuber

    Frankfurt (ots) - Leider ist es keine Seltenheit, dass immer wieder ältere Mitbürger wegen ihrer vermeintlichen körperlichen Schwäche von Dieben und Straßenräubern als Opfer ausgesucht werden. Als besonders skrupellos muss man wohl Fälle bezeichnen, wie er sich am Montag, den 12. Dezember 2005, gegen 13.00 Uhr in der Wolfhagener Straße ereignete.

    Dort wurde eine schwer gehbehinderte 81-jährige Frau, die sich mittels eines Gehwagens bewegt, um ihr Bargeld in Höhe von rund 500 EUR gebracht. Das Geld hatte sie zuvor bei zwei verschiedenen Geldinstituten in der Eschersheimer Landstraße bzw. der Hügelstraße abgehoben, in einen Stoffbeutel verstaut und in den Gehwagen gehängt. Anschließend erledigte sie noch einige Einkäufe und fuhr dann mit dem Bus der Linie 39 zurück in die Reinhardstraße. Möglicherweise wurde sie dabei schon von dem Täter beobachtet und verfolgt. Der Unbekannte griff gezielt nach der Stofftasche im Gehwagen, worauf dieser umfiel. Glücklicherweise kam die Geschädigte dabei nicht zu Fall.

    Der Täter war etwa 20 Jahre alt und hatte dunkle, kurze Haare.

    Die Polizei sucht Zeugen, die die Tat selbst beobachteten oder zuvor im Bereich der Geldinstitute oder der Busfahrt in der Linie 39 verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei unter der Rufnummer 069-755 51408 bzw. 75554510.

    Bereits am Donnerstag, den 17. November 2005, gegen 12.35 Uhr war eine 67-jährige Frau auf der Brücke zur Heddernheimer Landstraße das Opfer eines Räubers geworden. Auch diese Geschädigte bewegte sich mit einem Gehwagen (Siehe hierzu die Pressemitteilung Nr. 1011 vom 18. November 2005).

    Ein dritter Fall trug sich am 5. Dezember 2005, gegen 13.10 Uhr in der Guaitastraße in Ginnheim zu. Auch hier suchte sich der Täter eine Frau aus, die sich der Hilfe eines Gehwagens bediente. Die 80-jährige Geschädigte war zuvor ebenfalls bei einer Bank gewesen. Auf Grund ihrer Gegenwehr blieb hier die Tatausführung im Versuch stecken.

    Bislang kann nicht gesagt werden, ob es sich in den genannten Fällen um einen Täter handelte. Die Ermittlungen in der Sache dauern an. (Manfred Füllhardt, 069-75582116)

    Bereitschaftsdienst: Franz Winkler, Tel. 0173-6597905.


ots Originaltext: Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4970

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
P r e s s e s t e l l e
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) oder Verfasser (siehe Artikel)
Fax: 069 / 755-82109
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage des Polizeipräsidiums Frankfurt a.M.:
http://www.polizei.hessen.de/internetzentral/broker.jsp?uMen=5dc70ee1-825a-f6f8-6373-a91bbcb63046

Original-Content von: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Das könnte Sie auch interessieren: