Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: Pressemitteilung vom 25. November 2003

POL-F: Pressemitteilung vom 25. November 2003
Foto zum PB 01228 Vermisstenmeldung Peter Dieter Olef

    Frankfurt (ots) - 031125 – 01227 Sachsenhausen: Schwerer Verkehrsunfall

    Eine 35-jährige Frau aus Dreieich fuhr mit ihrem Pkw ( Mercedes, A- Klasse) gestern Vormittag, gegen 11.10 Uhr auf der Babenhäuser Landstraße in Richtung Sprendlinger Kreisel. Mit im Fahrzeug saß ihr zweijähriger Sohn. Ohne erkennbaren Grund kam die Fahrerin auf der zweispurigen Fahrbahn in Höhe der Brücke zum „Monte Scherbelino“ nach rechts von ihrer Fahrtrichtung ab. Hier überfuhr sie zunächst einen Leitpfosten und überquerte eine angrenzende Grünfläche, bevor sie auf eine dort befindliche Nebenstraße geriet. Hier prallte das Fahrzeug gegen zwei hintereinander befindliche Brückenpfeiler. Der Pkw überschlug sich mehrfach, bevor er ca. 60 Meter weiter auf der Seite zum Liegen kam. Mutter und Kind wurden aus dem total beschädigten Pkw geborgen und mit einem Rettungswagen in die Uni-Klinik eingeliefert, wo die Ärzte nur leichte Verletzungen – Schock und Prellungen – diagnostizierten. Vorsorglich wurden beide Unfallopfer zur weiteren Beobachtung stationär aufgenommen. Während der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen musste die Babenhäuser Landstraße für etwa 45 Minuten stadtauswärts gesperrt werden. (Jürgen Linker/ -82111).

031125 – 01228 Vermisstenmeldung

    Seit dem vergangenen Samstag wird der 62jährige Peter Dieter O l e f (siehe beigefügtes Lichtbild) aus einem Sozialzentrum in Frankfurt-Bonames vermisst. Herr OLEF ist orientierungslos, kann sich aber bei Ansprache verständlich machen.

    Personenbeschreibung: Scheinbares Alter 65 bis 70 Jahre, 1,85 m groß, schlank, blonde Haare, auffälliger „Tippelgang“. Er trug zuletzt eine Jogginghose und einen blauen Trenchcoat sowie schwarze Halbschuhe.

    Hinweise bitte an die Kriminalpolizei, Tel. 755-51102 oder 755-54210 (KDD). Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

(Manfred Feist/-82117)

    031125 – 01229 Niederursel: Hoher Schaden bei Wohnungseinbruch.

    Wie aus einer beim 14. Polizeirevier erstatteten Anzeige hervorgeht, haben bislang unbekannte Täter in den gestrigen Abendstunden zwischen 17.00 und 21.15 Uhr bei einem Einbruch in ein Wohnhaus in Niederursel einen etwa 80kg schweren Tresor samt Inhalt erbeutet. In dem Tresor sollen sich nach Angaben des Geschädigten Schmuck, Münzen, eine Uhr, Kfz.-Briefe sowie Ersatzschlüssel für mehrere Pkw befunden haben. Die Höhe des entstandenen Schadens wird auf rund 35.000 € beziffert. Wie die bisher durchgeführten polizeilichen Ermittlungen ergaben, waren der oder die Täter zur o.a. Zeit während der Abwesenheit des Hauseigentümers nach dem Aufhebeln der Terrassentür von der Rückseite her in das Anwesen gelangt. Im Innern des Hauses durchsuchten die Unbekannten zunächst in sämtlichen Räumen Schränke und Schubladen und stahlen schließlich den Tresor. Täterhinweise liegen nicht vor.(Karlheinz Wagner/ -82115).

031125 – 01230 Ostend: Containerbrand

Aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, daß gestern Abend, gegen 21.50 Uhr, ein brennender Großcontainer rechtzeitig von der Feuerwehr gelöscht und ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindert werden konnte. Nach ersten Ermittlungen hatten Unbekannte den in der Wittelsbacher Allee 43 stehenden Großcontainer, der mit Pappe, Papier und sonstigen brennbaren Materialien gefüllt war, vorsätzlich in Brand gesetzt. Der Schaden wird auf ca. 1.500.- Euro beziffert. Die Ermittlungen dauern an. (Manfred Vonhausen/-82113)

    031125 – 01231 Frankfurt-Sachsenhausen: Kein guter Tag für eine Kioskpächterin.

Am Montag, den 24. November 2003, gegen 08.00 Uhr, öffnete eine 41- jährige Frau ihren Kiosk in der Mörfelder Landstraße im Stadtteil Sachsenhausen. Unmittelbar hinter ihr betrat ein maskierter Mann den Verkaufsraum mit dem Wort: „Überfall!“. Die 41-jährige setzte sich zur Wehr und es kam zu einem Handgemenge. Der Täter schlug dabei der Geschädigten mit einer Eisenstange auf den Kopf und die Hände. Trotzdem gelang es der Frau, dem Täter die Maske vom Gesicht zu ziehen. Dabei erkannte sie ihn als einen 51- jährigen Kunden, der bereits öfter in ihrem Kiosk eingekauft hatte. Nach dem Mann wird zur Zeit gefahndet. Am gleichen Tag, diesmal gegen 21.10 Uhr, befand sich die 41-jährige noch immer im besagten Kiosk, diesmal zusammen mit ihrem 16-jährigen Sohn. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich ihnen ein Unbekannter und zog etwa zwei bis drei Meter vor Erreichen des Verkaufsfensters eine schwarze Schusswaffe aus seiner Jackentasche. Hiermit bedrohte er die Pächterin und ihren Sohn und forderte die Herausgabe des gesamten Geldes. Die Geschädigten kamen der Aufforderung nicht nach, sondern zogen sich in das angrenzende Lager zurück. Der Unbekannte kletterte durch das Verkaufsfenster und entnahm aus der Kasse einen Betrag von etwa 200,-- €. Anschließend kletterte er wieder durch das Fenster ins Freie. Die Geschädigten beschreiben den Täter als etwa 20-30 Jahre alt und etwa 180 bis 185 cm groß. Er hatte grüne Augen, einen hellen Oberlippenbart und war bekleidet mit einer weißen Hose, einer schwarzen Jacke und einer schwarzen Wollmütze. Es soll sich um einen Osteuropäer gehandelt haben. (Manfred Füllhardt/-82116)

    Bereitschaftsdienst: Franz Winkler, Tel. 06182-60915 oder 0172- 6709290.


ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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