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Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 011122 Pressemitteilung PP Frankfurt

Frankfurt (ots)

011122 - 1333    Höchst:  Festnahme nach
Verfolgungsfahrt.
Einer Funkstreife des 17. Polizeireviers fiel am Donnerstag, dem 22. 
November 2001, in der Höchster Farbenstraße der Fahrer eines Opel 
Vectra auf, der seinen Wagen in einer höchst unsicheren Art und 
Weise bewegte. Aus diesem Grund sollte das Fahrzeug angehalten 
werden. Mit stark überhöhter Geschwindigkeit entzog er sich der 
geplanten Kontrolle und fuhr in Richtung Höchst. Im Stadtteil fuhr 
er ziellos umher, mißachtete mehrfach Rotlicht zeigende Ampelanlagen 
und fuhr auch entgegen der Einbahnstraßenregelung. Beim Abbiegen in 
die Kasinostraße verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und 
stieß gegen zwei dort geparkte Autos. An den beiden Wagen entstand 
ein Sachschaden von insgesamt etwa 8.000 DM. Die beiden ihn 
verfolgenden Zivilfahrzeuge fuhren in dieser Situation einander auf, 
wodurch auch sie beschädigt wurden. Bedingt durch die 
Unfallbeschädigungen ließ der Lenker des Vectra diesen in der 
Kasinostraße zurück und versuchte, zu Fuß zu flüchten. Bei dem 
Versuch der Festnahme stürzte ein Polizeibeamter mit dem 
Beschuldigten in das Metallgestell einer Obstkistenauslage, wodurch 
der Beschuldigte eine Kopfplatzwunde und der Polizeibeamte 
Hautabschürfungen davontrugen. Wie sich herausstellte, handelte es 
sich bei dem Fahrer um einen 27jährigen Frankfurter, der an seinem 
Opel gestohlene Kennzeichen angebracht hatte. Diese hatte er erst 
kurz zuvor von einem Fahrzeug in Zeilsheim entwendet, das von Typ 
und Farbe dem seinen glich. Sein Wagen war seit geraumer Zeit wegen 
nichtbezahlter Versicherungsbeträge stillgelegt worden. Der 
27jährige stand erheblich unter Alkoholeinfluß, eine Blutentnahme 
wurde durchgeführt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen 
wurde er wieder entlassen. Neben seinem demolierten Opel hat die 
Ausfahrt für den Fahrer noch weitere unangenehme Folgen. So sieht er 
sich Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, 
Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und ohne 
Versicherungsschutz, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, 
Kennzeichendiebstahl, Urkundenfälschung und Widerstand gegen 
Vollstreckungsbeamte gegenüber. (Manfred Füllhardt /-8015).
011122 - 1334    Praunheim:  Messerattacke gegen 28jährigen Türken.
In den gestrigen Morgenstunden ist ein am Bein verletzter 28jähriger 
türkischer Bauarbeiter auf der Wache des 14. Polizeireviers 
erschienen. Der Mann gab an, gegen 05.15 Uhr vor einem Haus in der 
Heinrich-Lübke-Straße von drei Landsleuten überfallen worden zu 
sein. Die Männer hätten ihn erwartet, als er seine Wohnung verließ 
und 10.000 DM von ihm verlangt. Als er sich weigerte zu zahlen, 
hätten zwei auf ihn eingeschlagen und ihm mehrfach mit einem Messer 
in den rechten Oberarm gestochen. Anschließend sei er weggelaufen. 
Der Anführer der Gruppe habe ihn jedoch wieder eingeholt, dann in 
seinen Pkw, einen roten BMW, geladen und zum Nordwestkrankenhaus 
gebracht. Nach ambulanter ärztlicher Versorgung erschien der 
Geschädigte dann beim Revier. Während der Anzeigeerstattung erlitt 
er einen Kollaps und mußte stationär in ein Krankenhaus gebracht 
werden. Die Täter waren inzwischen geflüchtet. Wie die bisher 
durchgeführten polizeilichen Ermittlungen ergaben, sind Hintergründe 
des Überfalles vermutlich Streitigkeiten in Zusammenhang mit dem 
früheren Arbeitsverhältnis des 28jährigen. Im Zuge weiterer 
Ermittlungen von Beamten des zuständigen Fachkommissariates wurde 
der vermutliche Auftraggeber der Straftat, ein 27jähriger Türkei, 
durch Beamte des Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach 
festgenommen. Der Beschuldigte verweigert bislang die Aussage zur 
Sache. Den vermutlich von ihm beauftragten Messerstecher will er 
nicht kennen. Der 27jährige soll heute dem Haftrichter vorgeführt 
werden. (Karlheinz Wagner/ -8014).
Bereitschaftsdienst: Franz Winkler, Telefon 06182-60915 oder 
0172-6709290.
ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt
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Telefon: 069 755-8044
Fax: 069 755-8019
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