Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 010712 Pressemitteilungen 4, Polizeipräsidium Frankfurt am Main

      Frankfurt (ots) - 010712 - 0803 Bockenheim: Festnahme auf
der Drogenszene

    Der Frankfurter Polizei fiel in den letzten Tagen eine Person auf, die ganz offensichtlich Kontakt zu Drogenabhängigen suchte und vor Abwicklung weiterer Aktivitäten eine Wohnung in der Hamburger Allee aufsuchte.     Nach Durchführung umfangreicher Folgeermittlungen gelang es, den zunächst Unbekannten als einen 26jährigen Jugoslawen zu identifizieren, der auch mit einem Falschnamen operierte.     Über die Staatsanwaltschaft Frankfurt wurde ein Durchsuchungsbeschluß für die Wohnung in der Hamburger Allee beantragt. Am 11.07.2001 erfolgte zunächst die vorläufige Festnahme des Beschuldigten. In den zu der genannten Wohnung gehörigen Kellerräumen wurden unter Einsatz eines Rauschgiftsuchhundes in einem Kabelkanal 10 verkaufsfertig verpackte Tüten mit jeweils ca. 15 g Kokain aufgefunden. In der Wohnung konnten weitere 10 g Kokain sichergestellt werden. Die Gesamtmenge beläuft sich also auf rund 160 g Kokain. Bislang verweigert der Beschuldigte die Angaben zur Sache. Er wird heute dem Haftrichter vorgeführt. Der 26jährige war bereits in der Vergangenheit wegen Rauschgifthandel in Erscheinung getreten. (Manfred Füllhardt /-8015)

    010712 - 0804 Innenstadt: Gastwirt sollte beraubt werden - Täter vertrieben

    Eine halbe Stunde nach Mitternacht verließ heute ein 43jähriger Gastwirt durch den Hintereingang sein Lokal in der Neue Kräme. Die Tageseinnahmen führte er in einer Plastiktüte mit sich, als er seinen Heimweg antreten wollte. Gerade in dem Moment, als er die Tür abschließen wollte, kamen zwei maskierte Männer auf ihn zu, die offensichtlich sein Geld rauben wollten. Trotz der Bedrohung mit einer Schußwaffe, wehrte sich der Wirt durch heftiges Umsichschlagen mit der Tüte. Während der eine Täter daraufhin flüchtete, kam es mit dem anderen zu einer massiven Auseinandersetzung, in dessen Verlauf der Überfallene dem Räuber an einem Finger ein Stück Fingerkuppe abbiß. Daraufhin flüchtete auch dieser ohne jede Beute.     Nach Angaben des leicht verletzten Geschädigten sollen beide Täter etwa 1,65 m groß und schlank sein. Beide trugen dunkle Masken. Einer soll einen dunklen Pullover mit hellen Streifen getragen haben.     Zur Aufklärung des Falles bittet das Raubkommissariat Zeugen, die den Überfall beobachtet haben oder sonstige verdächtige Wahrnehmungen machen konnten, sich unter der Tel.-Nr. 755-5128 zu melden. (Jürgen Linker/ -8012).

    010712 - 0805 Bonames: Autofahrer soll Anhalterin sexuell genötigt haben - 30-jährige Frau setzte sich erfolgreich zur Wehr

    Durch Beißen und unter Einsatz eines Klappmessers hat sich in den gestrigen Abendstunden eine 30jährige Frau aus Frankfurt/M. gegen einen 41jährigen Autofahrer aus Nordrhein-Westfalen zur Wehr gesetzt, der während der Fahrt die Frau unsittlich berührt haben soll.

    Wie die ersten durchgeführten Ermittlungen ergaben, hatte
der Autofahrer die Frau als Anhalterin kurz vor 19.00 Uhr im
Bahnhofsgebiet in seinen Nissan einsteigen lassen. Die Fahrt
ging quer durch die Innenstadt und schließlich auf die A 661 in
Richtung Egelsbach. Hier soll sich der Mann der Frankfurterin
unsittlich genähert haben. Um sich ihn vom Leibe zu halten,
zückte die Frau plötzlich ein Klappmesser, bedrohte den
Autofahrer damit und forderte ihn gleichzeitig auf, sie in Ruhe
zu lassen. In Höhe Ausfahrt Bonames hielt der 41jährige
daraufhin seinen Wagen auf der Standspur an. Die Frau sprang aus
dem Pkw, trat danach wutentbrannt zunächst gegen die
Beifahrertür und stach dann einen Autoreifen platt. Dabei soll
ein Gesamtsachschaden in Höhe von rund 1.500 DM entstanden sein.
Diese Vorgehensweise brachte den Autofahrer nunmehr offenbar so
in Rage, daß er die 30jährige packte und versuchte, sie vom
Wagen wegzuziehen. Dabei zerrte er so fest an ihrer Hose, bis
diese an den Füßen hing. Jetzt eskalierte die
Auseinandersetzung. Es kam zu Handgreiflichkeiten, in deren
Folge die Frau dem Autofahrer in den Unterarm biß. Später gab
die Frankfurterin bei der Polizei zu Protokoll, sie leide unter
einer ansteckenden Krankheit.
    Erst ein vorbeifahrender Verkehrsteilnehmer machte dem Spuk
schnell ein Ende. Als er die beiden Streithähne sah, hielt er
umgehend seinen Wagen an, stellte sich dann kurzerhand zwischen
die beiden Personen und verständigte die Polizei.
    Die Beamten fotografierten anschließend die Bißwunden des
Mannes, stellten das Messer bei der Frau sicher und fertigten
gegen die beiden Kontrahenten Strafanzeigen wegen des Verdachts
des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr, wegen
sexueller Nötigung, wegen gefährlicher Körperverletzung, wegen
Sachbeschädigung sowie wegen Bedrohung. (Karlheinz Wagner/
-8014)
        

    Bereitschaftsdienst: Manfred Feist, Telefon: 069/50058820 oder 0177-2146141 (ab 17.00 Uhr)

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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