Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 130226 - 188 Bonames: "Schockanrufer" scheitert

Frankfurt (ots) - Mit einem sogenannten "Schockanruf", bei dem die angebliche Notsituation eines nahen Angehörigen geschildert wird und damit verbunden die sofortige Zahlung eines hohen Geldbetrags verbunden ist, ist ein bisher unbekannter Anrufer am Montagabend gescheitert.

Im vorliegenden Fall gab der Anrufer in russischer Sprache an, dass der Sohn eines 62-jährigen Ukrainers aus Bonames in einen Unfall verwickelt sei und er für die ärztliche Versorgung des Unfallgegners 12.000 Euro zahlen soll. Ansonsten drohe dem Sohn Ungemach bis hin zur Untersuchungshaft. Der zunächst geschockte Vater rief allerdings nach kurzer Überlegung seinen ebenfalls in Frankfurt lebenden Sohn an, der in keinerlei Unfall verwickelt war.

Die Masche mit diesen so genannten Schockanrufen ist nicht neu. Immer wieder werden vorzugsweise russischsprachige Menschen angerufen, denen eine Notlage ihrer Angehörigen vorgegaukelt wird. Dabei beziehen sich die Anrufer oft auf noch in Russland etc. lebende Verwandte und fordern meist fünfstellige Beträge. Die betroffenen Opfer übergaben dann das Geld an Mittelsmänner in Deutschland oder zahlten per Überweisung, zum Beispiel mit Western Union. Später stellte sich regelmäßig heraus, dass die Notlage frei erfunden war.

Die Polizei rät in diesen Fällen niemals Geld zu zahlen und sofort die Polizei einzuschalten. Und vor Allem die angeblich betroffenen Angehörigen zu kontaktieren.

(André Sturmeit, Telefon 069 - 755 82112)

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