Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 010211 - Pressemitteilung Polizeipressestelle Frankfurt/M.

      Frankfurt (ots) - 010211 - 0165 Sachsenhausen: 38-Jähriger
wegen des Verdachts der versuchten Tötung festgenommen

    Wegen des Verdachts der versuchten Tötung nahm die Polizei am vergangenen Freitag im Erdgeschoss eines Hauses in Sachsenhausen einen 38-jährigen Mann aus Hochheim/Main fest. Zuvor soll der Beschuldigte in einer Wohnung des gleichen Anwesens einen 46-Jährigen aus Nauheim/Krs. Groß-Gerau mehrmals mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen haben. Das Opfer erlitt dabei schwere Verletzungen und musste zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Lebensgefahr besteht nach Auskunft der Ärzte jedoch nicht. Als Motiv für die Straftat dürfte Eifersucht eine Rolle gespielt haben.

    Ende vergangenen Jahres - so die ersten Ermittlungen der
Polizei - hatte sich die Lebensgefährtin des Tatverdächtigen,
eine in Mainz-Kastel wohnende 44-jährige Frau, von dem
Beschuldigten getrennt. Seit dem wurde sie von diesem massiv
belästigt. Letztmals Anfang Februar, als der Mann in ihrer
Wohnung ihr das Handy sowie die Schlüssel zur Wohnung in
Sachsenhausen abnahm. Dort betreibt die Mainzerin ein
Sex-Studio.
    Als die Frau am Tattag auf dem Display ihrer privaten
Telefonanlage plötzlich sah, dass jemand mehrmals im Sex-Studio
telefonierte, vermutete sie, ihr Ex-Lebensgefährte könne sich
dort aufhalten und befürchtete deshalb, dass dieser
möglicherweise das Mobilar zerstöre. Hilfesuchend wandte sich
die Frau daraufhin an den 46-Jährigen. Mit dem Pkw des Mannes
fuhren beide dann nach Sachsenhausen. Während die Frau im Auto
zurück blieb, begab sich der Nauheimer in die Wohnung, um
nachzusehen . Kurz darauf meldet er sich per Handy bei der Frau
und gab zunächst an, es sei alles in Ordnung. Wenig später
vernahm die 44-Jährige jedoch nur noch Schreie und es wurde
aufgelegt. Besorgt verständigte die Mainzerin dann die Polizei.
Kurz darauf nahm die Besatzung einer Funkstreife der Polizei im
Erdgeschoss des Hauses den Tatverdächtigen fest, als dieser
blutverschmiert den Aufzug verließ. Bei ihm wurde ein Fäustel,
eine Gastpistole sowie ein Brotmesser aufgefunden und
sichergestellt. In der Wohnung fanden die Beamten dann den
Verletzten, der in einem verschlossenen und von innen nicht zu
öffnenden Mauerdurchbruch saß. Dort hatte der Beschuldigte sein
Opfer offenbar nach der Tat eingesperrt.
    Während einer ersten Befragung erklärte der 46-Jährige, der
Beschuldigte habe in der Wohnung mehrfach mit dem Hammer auf ihn
eingeschlagen und dabei gedroht, ihn umzubringen.
    Nach seiner Festnahme wurde auch 38-Jährige wegen einer
Fußverletzung, die er sich vermutlich bei der Tathandlung
zugezogen hatte, zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus
gebracht. Dort wird er gegenwärtig bewacht.(Karlheinz
Wagner/-8014)
                
    010211 - 0166 Mit internationalem Haftbefehl gesucht:
27-jähriger Montenegriner wegen versuchten Polizistenmordes
festgenommen

    Ein wegen eines versuchten Polizistenmordes in der Schweiz mit internationalem Haftbefehl gesuchter 27-jähriger Mann aus Montenegro ist am vergangenen Mittwoch der Frankfurter Polizei ins Netz gegangen.     Dem Mann wird vorgeworfen, Mitte März 1999 in Zug/Schweiz an Bord eines gestohlenen Lkw bei einer Verkehrskontrolle auf einen Polizeibeamten geschossen zu haben, ohne diesen jedoch zu treffen.     Bei seiner Festnahme in den Vormittagsstunden des 07.02. in Frankfurt war er Zivilbeamten zuvor beim versuchten Diebstahl aus Pkw in Nied aufgefallen. Als er deswegen kontrolliert wurde, wies er sich mit einem gefälschten kroatischen Reisepass bzw. Führerschein aus.     Da seine Identität zunächst nicht festgestellt werden konnte, wurden die weiteren Ermittlungen von Beamten der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Ausländerrecht (GEA), die bei der Direktion Sonderdienste (D 500) angegliedert ist, übernommen. Dort konnten bald die richtigen Personalien des Mannes festgestellt werden.     Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte zu einem nicht bekannten Zeitpunkt ohne eine erforderliche Aufenthaltsgenehmigung und ohne den erforderlichen Reisepass in das Bundesgebiet eingereist und sich seit dem in Deutschland illegal aufgehalten hatte.     Gegen den 27-Jährigen wurden aus dem Grund Anzeigen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Ausländergesetz, ferner wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie des Verdachts des Diebstahls aus Pkw vorgelegt.     Der internationale Haftbefehl gegen den Beschuldigten zum Zwecke der Auslieferung wegen versuchten Totschlags wird gesondert bearbeitet.(Karlheinz Wagner/-8014)

    010211 - 0167 Nied: Schäferhund biss Kinder auf einem Spielplatz

    Auf einem Kinderspielplatz in der Mumm-von-Schwarzenstein-Straße in Nied hat am gestrigen Nachmittag ein Schäferhund zwei Kinder (ein 7-jähriges Mädchen sowie einen 10-jährigen Jungen) gebissen und verletzt.     Gestern gegen 17.20 Uhr war der 10-Jährige mit seinem Vater beim 17. Polizeirevier erschienen und hatte den Beamten erzählt, er habe gegen 16.30 Uhr mit Freunden auf dem Spielplatz Fußball gespielt, als ein Schäferhund plötzlich aufgetaucht sei und zuerst in den Ball an dann ihn zweimal in das rechte Bein gebissen habe. Der Junge erlitt eine kleine Bisswunde, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurde. Gegen 19.45 Uhr meldete sich dann telefonisch die Mutter des 7-jährigen Mädchens beim Revier und teilte mit, ihre Tochter sei gegen 16.00 Uhr auf dem selben Spielplatz von einem Schäferhund in die linke Gesäßhälfte gebissen worden. Das Mädchen erlitt zwei ca. 2-3 cm lange Hämatome, die ärztlich behandelt werden mussten.     Die Halterin des Schäferhundes konnte bald ermittelt werden. Bei ihr handelt es sich um eine gehbehinderte Frau aus Nied, die deswegen auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Wie die Frau angibt, sei sie aufgrund ihrer Behinderung nicht in der Lage, das Tier an der Leine zu führen. Sie sei auch nicht bereit, dem Hund einen Maulkorb anzulegen. Auf Befragen räumte sie die Vorfälle auf dem Spielplatz ein.     Der Schäferhund wurde der Frau daraufhin entzogen und bis zur Klärung durch die sachlich zuständige Behörde der Obhut eines Tierheimes übergeben.(Karlheinz Wagner/-8014)     Bereitschaftsdienst: Karlheinz Wagner, Telefon 06107-3913 oder 0177-2369778

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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