Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 091125 - 1495 Frankfurt-Sachsenhausen/Innenstadt: Autofahrer nach Verfolgungsfahrt festgenommen

    Frankfurt (ots) - Ein 34-jähriger Autofahrer ist in den gestrigen späten Abendstunden in der Friedberger Landstraße nach einer Verfolgungsfahrt quer durch Sachsenhausen und Teile der Innenstadt durch Beamte des 8. Reviers festgenommen worden. Zuvor war der Frankfurter mit stark überhöhter Geschwindigkeit und Rotlicht zeigende Ampel ignorierend mit einem Pkw VW Golf unterwegs gewesen.

    Ein Zeuge hatte gegen 23.10 Uhr den Notruf alarmiert und mitgeteilt, dass ein VW Golf mit bulgarischem Kennzeichen mit überhöhter Geschwindigkeit in den Bereich Alt-Sachsenhausen hinein gefahren sei. Der Fahrer sei vermutlich auch betrunken. Das Fahrzeug stehe dort.

    Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, war der Golf entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf der Kleinen Rittergasse in Richtung Elisabethenstraße bereits wieder losgefahren. Die eingesetzte Funkstreifenbesatzung verzichtete zunächst auf Anhaltesignale, um Passanten durch die mögliche Flucht des Pkw nicht zu gefährden. Erst in der Elisabethenstraße schalteten die Beamten die Anhaltesignale ein, was den Fahrer des Golf veranlasste, seine Geschwindigkeit zu erhöhen und die Rotlicht zeigenden Ampeln in den Kreuzungsbereichen Elisabethenstraße/Brückenstraße bzw. Elisabethenstraße/Walter-Kolb-Straße zu missachten. Das Fahrzeug setzte seine Fahrt fort, wobei das Auto teilweise schneller als 120 km/h war. Im Bereich der Friedberger Landstraße war die Flucht schließlich zu Ende, als es einer Funkstreifenbesatzung gelang, den Golf abzudrängen und an der Weiterfahrt zu hindern; der Fahrer wurde festgenommen

    Anschließend musste sich der 34-Jährige einer Blutentnahme unterziehen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der VW Golf sichergestellt. Der Frankfurter, der bereits in der Vergangenheit mehrfach wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis unter Alkoholeinfluss aufgefallen ist, wurde nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. (Karlheinz Wagner, 069-75582115)

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