Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 080131 - 0140 Heddernheim: Frau randaliert im Alkoholrausch

    Frankfurt (ots) - Nicht in der Sachsenhäuser "Klappergass", sondern in Frankfurt-Heddernheim ereignete sich die folgende Geschichte. Und bei der Hauptperson handelt es sich auch nicht um die berühmte "Frau Rauscher", sondern um eine 38-jährige Marokkanerin.

    Aber von diesen Nebensächlichkeiten einmal abgesehen, gibt es da schon gewisse Parallelen.

    Und zwar amtlich. Denn laut Protokoll des 14. Reviers war die alkoholisierte Frau, die am letzten Mittwochabend in  einem Heddernheimer Lokal derart randalierte, dass der Wirt die Polizei zu Hilfe rufen musste, kaum zu bändigen. Der schreiende und tobende weibliche Gast, so der Wirt, weigere sich doch hartnäckig, die Gaststätte zu verlassen.

    Als zwei Beamte gegen 21.00 Uhr im Lokal am Walter-Möller-Platz eintrafen, stellten sie zunächst einmal fest, dass der Wirt nicht übertrieben hatte.

    Wobei sich dann auch gleich zeigte, dass die Frau, eine 38-jährige Marokkanerin,  hinsichtlich der Anerkennung von Autoritäten offenbar keinen Unterschied zwischen Wirtsleuten und Schutzleuten machte. Oder etwa doch?

    Zumindest verbesserte sich die Situation durch das Auftauchen der Ordnungshüter aus Sicht der "Persona non grata" nicht wirklich. Lediglich die Schar ihrer vermeintlichen Gegner hatte sich vergrößert, doch das war ihr offenbar egal.

    Denn sofort nach der ersten wohlmeinenden Ansprache durch die auch für solche Situationen gut ausgebildeten Polizeioberkommissare (27 und 29) ging die 38-Jährige, den Deeskalierungsversuch völlig ignorierend, zum Frontalangriff über. Sie schlug nach den Beamten, trat nach Ihnen, beleidigte sie und spuckte ihnen ins Gesicht. Selbst nachdem es den  Polizisten  geglückt war, der renitenten Dame Handfesseln anzulegen, gab sie ihr extrem aggressives Verhalten nicht auf, trat weiterhin um sich und "stemmte sich" laut Polizeiprotokoll "gegen jeden Versuch, sie zu beruhigen".

    Ein Motiv für ihre Handlungsweise war nicht erkennbar. Klar schien nur zu sein, dass der genossene Alkohol bei der sich wie wild Gebärdenden eine nicht ganz unerhebliche Rolle zu spielen schien.

    Später stellte sich heraus, dass die Frau bereits in mehr als zwei Dutzend Fällen wegen gewalttätigen Verhaltens (Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung, Bedrohung,  Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte) polizeilich in Erscheinung getreten ist.

    Sie musste schließlich wegen erheblicher Fremd- und Eigengefährdung in die Psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingewiesen werden. Dort wurde ihr auch eine Blutprobe entnommen, auf dessen Ergebnis jetzt alle ganz gespannt warten...

    (Manfred Feist / 755-82117)


ots Originaltext: Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4970

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
P r e s s e s t e l l e
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069/ 755-00
Direkte Erreichbarkeit von Mo. - Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) oder Verfasser (siehe Artikel)
Außerhalb der Arbeitszeit: 0173-6597905
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm


 
 
 

Original-Content von: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Das könnte Sie auch interessieren: