Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Darmstadt/ Südhessen: Keine Lust auf Risiko. Landesaktionstag am Freitag wendet sich an junge Krad- und Radfahrer. Zentrale Infoveranstaltung auf dem Darmstädter Luisenplatz.

    Darmstadt/ Südhessen (ots) - Egal ob Radfahrer oder motorisiert auf zwei Rädern unterwegs - Lust auf Risiko sollte keiner verspüren, der ein solches Fahrzeug lenkt. Dazu sind die Zahlen viel zu traurig. Allein im Jahr 2006 gab es im Bereich des Polizeipräsidiums Südhessen 962 Unfälle, an denen Krad- und Mofafahrer beteiligt waren. Die schlimmen Folgen: 14 Tote, 202 Schwer- und 523 Leichtverletzte. In noch mehr Karambolagen, nämlich 998,waren Radfahrer verwickelt. Acht verloren ihr Leben, 172 erlitten schwere, 652 weitere Radunfallopfer leichte Blessuren.

    Das Polizeipräsidium  Südhessen will  weiter gezielt und massiv entgegensteuern. So auch  beim Landesaktionstag am kommenden Freitag (4.Mai) mit einer um 14 Uhr beginnenden rein präventiv ausgerichteten Informationsveranstaltung auf dem Luisenplatz in Darmstadt, die Polizeivizepräsident Roland Desch, Polizeidirektor Helmut Biegi (Polizeidirektion Darmstadt-Dieburg) und der Leiter der Direktion für Verkehrssicherheit und Sonderdienste, Polizeioberrat Jörg Seiderer   um 14 Uhr 30 offiziell eröffnen werden. Mit von der Partie sind unter anderem Fachleute der Kommune, der Verkehrswacht Hessen, des ADFC,   des Veloziped Clubs Darmstadt, Fahrrad- und Motorradexperten der Polizei sowie die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle mit ihrem Infomobil. Zudem wird die Polizei  Fahrräder codieren, zu einem Parcours auf zwei Rädern, auf den Rollenprüfstand und  Kinder  zu einem Preisquiz einladen, bei dem sich alles um die Sicherheit eines Bikes dreht und auch radelnd in der Innenstadt, am Bahnhof und an der TU Infobroschüren verteilen- mit Tipps, wie man Zweiraddiebe rechtzeitig ausbremst.

    An ausgewählten Unfallschwerpunkten und auch auf den Autobahnen wird die südhessische Polizei während der kommenden Tage mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei verstärkt kontrollieren, was Geschwindigkeit, Abstand, Helmpflicht  und verbotenes Überholen anbelangt. Dadurch sollen insbesondere junge Fahrer von Motorrädern, die ihre Maschinen oft mehr als Spaß- und Sportgeräte und weniger als Fortbewegungsmittel betrachten,  zur Risikominimierung veranlasst und die allgemeine Verkehrssicherheit erhöht  werden.

    Interner Zusatz für die Medien:

    Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diesen Bericht  vorab zeitnah veröffentlichen könnten, um auf dem Luisenplatz ein möglichst großes Publikum haben. Auch freuen wir uns über Ihre Berichterstattung vor Ort. Vielen Dank für ihre freundliche Unterstützung.


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