Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: 1.-Mai-Veranstaltungen in Raunheim und Rüsselsheim

    Raunheim / Rüsselsheim (ots) - Mit umfangreichen polizeilichen Maßnahmen konnten bei den 1. Mai-Demonstrationen sowohl in Raunheim als auch in Rüsselsheim gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen linken Gruppierungen und der rechten Szene verhindert werden.

    Während die meisten Gruppen, die sich gegen die Aufzüge der Rechten versammelt hatten, friedlich demonstrierten, versuchten gewaltbereite Aktivistinnen und Aktivisten der linken Szene immer wieder die Sperren der Polizei zu durchbrechen, um an die Aufzugsstrecke der rechten Szene zu gelangen.

    Dabei kam es öfters zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit den eingesetzten Polizeikräften.

    So versuchte in Raunheim eine Menschenmenge von ca. 450 Personen eine Polizeikette zu durchbrechen. Dies konnte letztendlich nur durch den Einsatz massiver Kräfte und dem Einsatz von Polizeihunden verhindert werden. Hierbei gab es auf beiden Seiten Verletzte.

    Als die Demonstrationsteilnehmer der rechten Szene mit der S-Bahn nach Rüsselsheim fahren wollten, wurde dieses Vorhaben gestoppt. Es kam zu einer Verzögerung von ca. einer Stunde Durch bisher unbekannte Täter war die Böschung in Brand gesetzt worden sowie ein Verteilerkasten durch Brandbeschleuniger.

    In Rüsselsheim wurden am Rugby-Ring Polizeikräfte mit Steinen beworfen. Hierbei erlitt ein 31-jähriger Polizeibeamter aus Büdingen eine Platzwunde am Kopf und musste ambulant behandelt werden.

    In der Friedrich-Ebert-Straße wurden Müllcontainer auf die Straße geschoben und angezündet. Die Freiwillige Feuerwehr Rüsselheim konnte den Brand rasch löschen.

    Bei Kontrollen wurden zahlreiche gefährliche Gegenstände sichergestellt, wie Baseballschläger, Ketten und Messer. Darunter war auch ein mit Glassplittern gefülltes Würstchen, das offenbar für einen Polizeihund bestimmt war.

    Aufgrund der Gewalttätigkeiten wurden 43 Personen festgenommen und 83 Personen der gewaltbereiten linken Szene in Gewahrsam genommen.

    Außerdem wurden rund 1.000 Personen und Fahrzeuge überprüft.

    Das Polizeipräsidium Südhessen wurde bei dem Einsatz durch Kräfte aus Hessen sowie von der Bundespolizei unterstützt.


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