Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Viernheim/ Landkreis Bergstraße/ Landkreis Darmstadt-Dieburg: Tankstellenräuber in Untersuchungshaft. Polizei klärt ganze Überfallserie auf.

    Viernheim/ Landkreis Bergstraße/ Landkreis Darmstadt-Dieburg (ots) - Der Räuber, der in der Nacht zum 24. Januar die Viernheimer Jet-Tankstelle überfallen und dabei den  Pächter und eine Kassiererin mit einer Pistole bedroht  hatte (wir  berichteten ausführlich), ist gefasst. Bei dem Mann handelt es sich um einen 27-jährigen in Rumänien geborenen Deutschen aus Mannheim, der nach einem am Abend des 10.April im rheinland-pfälzischen Bad Dürkheim nach ganz ähnlichem Strickmuster verübten Überfall  im Rahmen der Fahndung dank des raschen Hinweises eines überaus umsichtigen Zeugen  in Mannheim festgenommen werden konnte und sich seitdem in Untersuchungshaft befindet.

    Nach den Ermittlungen der Heppenheimer Regionalen Kriminalinspektion  ist der geständige 27-Jährige dringend verdächtig,  zwei weitere südhessische Tankstellen überfallen zu haben -  so  am 15. Januar im Bensheimer Stadtteil Wilmshausen und am 7.Februar  in Alsbach-Hähnlein im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Auch im Main-Taunus-Kreis, in Baden-Württemberg und  in Rheinland-Pfalz soll der Beschuldigte seit Januar mindestens noch  neun Mal in Tankstellen zur Tat geschritten sein - stets in unmittelbarer Nähe zur Autobahn und  meist mit einer Afrolook-Perücke und einem Schal getarnt.

    Hinter schloss und Riegel befinden sich auch zwei Komplizen. Der eine, ein 29 Jahre alter und derzeit wohnsitzloser Rumäne, war gemeinsam mit dem 27-Jährigen in Mannheim festgenommen worden, dem anderen - einem  36-jährigen Vietnamesen aus Mannheim - legten die Fahnder der Heppenheimer Regionalen Kriminalinspektion am Montag (16.4.) in Mannheim die Handschellen an. Der Asiat soll  in zahlreichen Fällen das Fluchtfahrzeug  - einen Audi A 6 mit Mannheimer Zulassung -  gesteuert haben. Alle drei Untersuchungshaftbefehle gegen die Männer  sind auf Antrag der Staatsanwaltschaften Darmstadt und Frankenthal wegen Fluchtgefahr ergangen.

    Nichts mehr übrig geblieben ist offenbar von der Beute von insgesamt etwa 12 000 Euro. Sichergestellt werden konnte indes neben anderen Beweismitteln eine Schreckschusspistole, die zumindest als eine der Tatwaffen anzusehen ist.

    Die Bundesländer übergreifenden Untersuchungen in dem Fallkomplex dauern  an. Im Vordergrund der Recherchen steht, ob die Beschuldigten, die jetzt in den Justizvollzugsanstalten Weiterstadt und Frankenthal ihrem Prozess entgegensehen,    für weitere Straftaten im südwestdeutschen Raum infrage kommen könnten.


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