Polizeipräsidium Südhessen

POL-SHDD: Darmstadt: Versuchter Zetteltrick/83-Jährige schreit und Trickdiebinnen flüchten/Polizei geht von Tatzusammenhang mit Fall vom Dienstag aus (siehe unsere Pressemitteilung vom 28.02.07, 12.27 Uhr)

    Darmstadt (ots) - Erneut haben zwei Trickdiebinnen versucht, mit dem so genannten Zetteltrick eine ältere Frau hereinzulegen. Eine 83-jährige Frau war am Donnerstagmittag (01.03.07) im Hof eines Hauses in der Kiesstraße von zwei unbekannten Frauen angesprochen und gebeten worden, ihnen etwas zum Schreiben zu geben, um einer Nachbarin eine Nachricht zu hinterlassen. In der Wohnung ihres Opfers ließen die beiden "Damen" dann keine der polizeibekannten Maschen aus, um die 83-Jährige abzulenken. Zunächst verlangten sie ein Glas Wasser, dann wollten sie Decken und letztlich auch noch eine Tasche für die Decken verkaufen. Erst als die 83-Jährige anfing zu schreien, machten sich die beiden mutmaßlichen Trickdiebinnen aus dem Staub. Glücklicherweise wurde nichts gestohlen. Die von der Polizei gesuchten Trickdiebinnen sind ca. 20-30 Jahre alt, klein und dick, waren mit schwarzen Jacken bekleidet und sprachen gebrochen Deutsch.

    Die Polizei geht von einem Tatzusammenhang mit einem Trickdiebstahl vom Dienstag (27.02.07) im Herdweg aus, bei dem einer 67-jährigen Frau u.a. Schmuck gestohlen worden war. Auch im Herdweg waren die Täterinnen mit dem Zetteltrick in die Wohnung der Geschädigten gelangt und hatten sie in deren eigener Wohnung heftig bedrängt (siehe unsere Pressemitteilung vom 28.02.07, 12.27 Uhr).  Im Zusammenhang mit dieser Tat war auch ein weißer Transporter aufgefallen.

    Die Polizei, die um Hinweise unter der Telefonnummer 06151/969-3030 bittet, warnt vor diesen Tricks und gibt folgende Tipps

    - Lassen Sie keine Fremden in ihre Wohnung - Bei unbekannten Besuchern Nachbar hinzuziehen oder Besucher zu einem späteren Zeitpunkt   bestellen, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist - gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch wehren (laute Ansprache, Hilferuf) - bei angeblicher "Notlage" (Schreibzeug, Glas Wasser) überlegen: Woher sollte ihr Nachbar die   Besucher kennen? Warum wenden sich Besucher in Not nicht an ein Geschäft o.ä.? - Bei angeblicher Notlage anbieten, selbst nach Hilfe zu telefonieren oder das Gewünschte   (Schreibzeug, Glas Wasser o.ä.) bei gesperrter Tür hinausreichen - Nichts für Nachbarn ohne deren Ankündigung oder Auftrag entgegennehmen.


ots Originaltext: Polizeipräsidium Südhessen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4969

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Südhessen
Klappacher Straße 145
64285 Darmstadt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ferdinand Derigs
Telefon: 06151-969 2401
Fax: 06151-969 2405
E-Mail: ferdinand.derigs@polizei.hessen.de



Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Südhessen

Das könnte Sie auch interessieren: