Polizeipräsidium Südhessen

POL-SHDD: Höchst i.Odw.: Aktiver Einsatz für die Sicherheit der Bürger
Indienststellung von fünf Freiwilligen Polizeihelfern

    Höchst i.Odw. (ots) - Künftig werden in Höchst im Odenwald fünf Freiwillige Polizeihelfer Streife gehen. Der südhessische Polizeipräsident Gosbert Dölger überreichte heute in Vertretung von Innenstaatssekretärin Oda Scheibelhuber, die aufgrund der Auswirkungen des Sturms "Kyrill" nicht persönlich zu dem Termin erscheinen konnte, gemeinsam mit Bürgermeister Reiner Guth den fünf ehrenamtlichen Sicherheitskräften Dienstausweise und Ausbildungsnachweise. "Mit Ihrem Engagement setzen sich die Freiwilligen Polizeihelfer- und -helferinnen aktiv für die Sicherheit ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger ein. Der Freiwillige Polizeidienst ist eine bürgernahe Form der präventiven Polizeiarbeit und hat sich bereits in vielen hessischen Städten und Gemeinden bewährt", betonte Dölger.

    Ein Auswahlgremium mit Vertretern von Polizei und Gemeinde hat insgesamt fünf geeignete Bewerber ausgewählt. Bei den ehrenamtlichen Sicherheitskräften handelt es sich um eine Polizeihelferin und vier Polizeihelfer im Alter von 33 bis 56 Jahren. Von Beruf sind die künftigen Polizeihelfer unter anderem Krankenschwester, Offsetdrucker oder Sachbearbeiter. Weitere Bewerbungen für den Freiwilligen Polizeidienst liegen der Gemeinde bereits vor.

    Die Freiwilligen Polizeihelfer werden von der Polizeidirektion Odenwald in Abstimmung mit der Gemeinde eingesetzt. Dies insbesondere durch Fußstreifen in den verschiedenen Ortsteilen sowie der Kerngemeinde. Vorgesehen sind u.a. Präsenzstreifen in den Bereichen "Montmelianer Platz" mit Gemeindezentrum und der Tiefgarage, im Schulzentrum und im Wohngebiet "Pestalozzistraße". Weitere Einsatzgebiete sind der Bahnhof mit seinem Umfeld, das Industriegebiet "Aue" und der Radweg an der Mümling.

    Die Freiwilligen Polizeihelfer werden vor allem in verwinkelten und schwer überschaubaren Bereichen eingesetzt. "Insbesondere jetzt in der dunklen Jahreszeit fühlen sich die Bürger in abgelegenen Bereichen unsicher. An solchen Orten werden die Freiwilligen Polizeihelfer verstärkt Streife gehen. Die Anwesenheit uniformierter Sicherheitskräfte stärkt das subjektive Sicherheitsempfinden in der Bevölkerung", so Polizeipräsident Dölger. Außerdem verringere die Anwesenheit uniformierter Kräfte auch die Tatgelegenheiten für potentielle Straftäter und trage so zur Sicherheit bei.

    Bürgermeister Reiner Guth freut sich darüber, dass für diese Aufgaben geeignete Mitarbeiter im Zusammenwirken mit der Polizei gefunden werden konnten und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit von Polizei und Gemeinde. Abschließend wünschten Polizeipräsident Gosbert Dölger und Bürgermeister Reiner Guth den Freiwilligen Polizeihelfern für ihr neues Arbeitsgebiet viel Erfolg. Zusätzliche Informationen:

    Mittlerweile ist der Freiwillige Polizeidienst in 95 Städten und Gemeinden in Hessen mit rund 680 Helferinnen und Helfern eingeführt.

    Die Ausbildung des Freiwilligen Polizeidienstes umfasst 50 Unterrichtsstunden mit theoretischen und praktischen Ausbildungsinhalten.

    Dem Freiwilligen Polizeidienst steht neben den so genannten "Jedermannsrechten" eine Reihe von Befugnissen zu. So dürfen sie zum Beispiel die Identität feststellen und Platzverweise erteilen.


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