Polizeipräsidium Südhessen

POL-SHDD: Darmstadt: Taschendiebe unterwegs/67-jährige Frau auf der Rolltreppe bestohlen/Polizei gibt Sicherheitstipps

    Darmstadt (ots) - Der vorweihnachtliche Betrieb in Fußgängerzonen und Kaufhäusern lässt nicht nur die Kassen klingeln, sondern auch die Augen der Diebe glänzen. Im dichten Gedränge der Einkaufsmeilen ist jetzt erhöhte Vorsicht geboten. Taschen- und Trickdiebe nutzen besonders diese Zeit für ihre Beutezüge. Diese leidvolle Erfahrung musste eine 67-jährige Frau am Montagnachmittag (11.12.06) in einem Kaufhaus am Ludwigsplatz machen. Sie war gegen 17.00 Uhr von einem Pärchen auf der Rolltreppe "begleitet" und von dem Mann, der sie kurz in ein Gespräch verwickelte, abgelenkt worden. Seine Mittäterin stahl in dieser Zeit unbemerkt die Geldbörse, deren Fehlen der 67-Jährigen erst an der Kasse auffiel. Die beiden bislang noch unbekannten Personen sind ca. 40 Jahre alt. Der Mann hat kurzes schwarzes, die Frau kurzes dunkelblondes Haar. Die Frau ist ca. 165 cm groß und trug eine orangefarbene Jacke, der Mann eine dunkle Jacke. Hinweise zu dem Pärchen bitte ab das Polizeipräsidium Südhessen unter der Telefonnummer 06151/969-3030.

    Die Polizei rät im besonders im Vorweihnachtsgeschäft auf Taschen- und Trickdiebe zu achten. Hier einige Sicherheitstipps, die Sie beachten sollten:

    Bewahren Sie Geld und Wertsachen in den Innentaschen Ihrer Kleidung oder in einer Gürteltasche auf. Dort, wo viele Menschen dicht beisammen sind, sollten Sie sich vor Taschendieben in Acht nehmen.

    Hand-, Einkaufstasche oder Rucksack sollten Sie zum Schutz immer geschlossen halten und an der Straßen abgewandten Körperseite tragen.

    Seien Sie skeptisch bei Geldwechselwünschen. Auch wenn man Sie anrempelt oder zum Beispiel mit Ketchup bekleckert, ist  erhöhte Alarmbereitschaft angesagt. Ein Komplize ist womöglich in der Nähe, um diese Ablenkung zu einem Griff nach Ihrer Geldbörse zu nutzen.

    Ob am Geldautomaten, an der Tankstelle oder an der Kaufhaus- oder Supermarktkasse: Achten Sie darauf, dass Ihnen  bei der Eingabe Ihrer Geheimzahl niemand zusieht. Natürlich sollten Sie auch niemandem die Geheimzahl nennen. Und: Lassen Sie Ihre Scheckkarte nirgends liegen.

    Ein Parkhaus ist keine Bank, ein Auto kein Tresor. Begehen Sie nicht den Fehler, Ihre wertvollen Weihnachtseinkäufe sichtbar im Auto liegen zu lassen.

    Weitere Sicherheitstipps gibt es bei Ihrer kriminalpolizeilichen Beratungsstelle (Telefon 06151/969-4030) oder im Internet unter www.polizei-beratung.de


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