Polizeipräsidium Südhessen

SHPP-GG: Medien-Info

    Rüsselsheim (ots) - Fahren ohne Fahrerlaubnis

    Tatort : Raunheim, Bahnhofstraße / Jakobstraße Tatzeit: 12.08.06, 21.55 Uhr Eine Funkstreife wurde auf einen Rollerfahrer aufmerksam und wollte diesen einer Kontrolle unterziehen. Als der Fahrer die Streife bemerkte, flüchtete er über den Gehweg und entgegen der Einbahnstraße in die Odenwaldstraße, wo ihn die Streife aus den Augen verlor. Als die Streife in der Nähe mit Jugendlichen sprach, mit denen sich der Rollerfahrer zuvor unterhalten hatte, kam dieser zu Fuß zum Streifenwagen zurück, leugnete allerdings zunächst, der geflüchtete Fahrer zu sein. Schließlich räumte er ein, den Roller im Hof eines Anwesens in der Forsthausstraße abgestellt zu haben. Während der Flucht habe er seine Jacke weggeworfen. Als Grund für seine Flucht vor der Polizei nannte der den Umstand, daß er den Roller technisch so verändert habe, daß dieser nun eine Fahrgeschwindigkeit von 65 km/h erreiche und nicht mehr als Mofa im Sinne der Verkehrsvorschriften gelte, so daß man zum Führen des Vehikels nunmehr eine Fahrerlaubnis benötige. Er selbst ist allerdings nur im Besitz einer Mofa-Prüfbescheinigung. Der Roller wurde sichergestellt; der 15-jährige Fahrer aus Raunheim nach Hause zu seinen Eltern gebracht. Gegen ihn wird Strafanzeige erstattet.

    Schlägerei

    Tatort : Rüsselsheim, Rugbyring /Aldi-Filiale Tatzeit: 12.08.06, 17.05 Uhr In der Filiale des Aldi-Verkaufsmarktes kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Kundinnen, die an der Kasse anstanden, nachdem sich eine Mutter mit ihrer Tochter an der Warteschlange vorbei nach vorne gedrängt hatte. Als der zunächst verbale Streit in Handgreiflichkeiten ausuferte, rief die Mutter per Moblitelefon ihren Sohn zu Hilfe. Dieser rückte von zu Hause mit einem Roller an und begann sofort, auf Kunden einzuschlagen, die versuchten, die zwischenzeitlich vor dem Marktgebäude Weiterstreitenden zu trennen und zu besänftigen. Als die alarmierte Polizei am Ort des Geschehens eintraf, war bereits eine größere, unübersichtliche Anzahl von Personen in die Auseinandersetzung verwickelt, es war zu Verletzungen und zerrissener Bekleidung gekommen. Die Personen beider 'Lager' bedrohten und beleidigten sich gegenseitig. Der Sohn rief gerade per Mobiltelefon Verstärkung herbei. Erst mit weiteren hinzugezogenen Funkstreifen war es möglich, die Streitenden zu trennen und weitere Handgreiflichkeiten zu unterbinden. Gegen die Mutter und ihre Kinder wird Strafanzeige erstattet.


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