Polizeipräsidium Südhessen

PPSH-ERB: Odenwald - Verkehrsunfallstatistik 2005 Keine tödlichen Zweiradunfälle am Krähberg

    Odenwaldkreis (ots) - Im dritten Jahr in Folge wurden auf der L3108 im Bereich der berüchtigten "Rennstrecke" am Krähberg keine tödlichen Verkehrsunfälle mehr registriert. Auch die Zahl der Scherverletzten war weiter rückläufig. Von nach 11 Scherverletzten im Jahr 2003 sankt die Zahl auf 3 Schwerverletzte im vergangenen Jahr. Diese positive Bilanz führt die Polizei mit darauf zurück, dass insbesondere dieser Streckenabschnitt intensiv durch die Polizei überwacht wird. Auch die Geschwindigkeitsmessungen auch auf den Zufahrtstrecken zu allen Tageszeiten und an den Wochenenden haben sich bei den Zweiradfahrern herumgesprochen. So wurde in diesem Bereich die neue Überwachungsmöglichkeit der Geschwindigkeit mit Laserpistole vermehrt eingesetzt. Diese Form der Geschwindigkeitsmessung gibt der Polizei die Möglichkeit einer höheren Flexibilität und des häufigeren Standortwechsels. Das hat dazu geführt, dass massive Geschwindigkeitsverstöße seltener wurden.

    Insgesamt ist in den letzten drei Jahren festzustellen, dass im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Odenwald die Verkehrsunfallzahlen rückläufig sind. Im Gegensatz dazu hat sich der Fahrzeugbestand von im Odenwald zugelassenen Fahrzeugen auf über 82.000 Fahrzeuge gesteigert. Der positive Rückgang an Verkehrsunfällen ist auch ein Verdienst der Odenwälder Polizei, die besonderes in den letzten drei Jahren durch gezielte präventive und repressive Aktionen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitrug. Thema waren dabei Alkohol und Drogen, Zweiräder, der Schwerlastverkehr und in Zusammenarbeit mit anderen Behörden die Unfallbrennpunktentschärfung sowie Schulwegsicherung. Diese Maßnahmen und die damit verbundene Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Verkehrssicherheit zeigen eindeutige Wirkung. So ist die Gesamtzahl der Unfälle im Odenwaldkreis im letzten Jahr gegenüber dem Vorjahr um 12,66 % auf 1476 Unfälle gesunken (Bad König 125; Beerfelden 75; Brensbach 105; Breuberg 110; Brombachtal 38; Erbach 218; Fränkisch-Crumbach 16; Hesseneck 17; Höchst 210; Lützelbach 70; Michelstadt 317; Mossautal 44; Reichelsheim 108; Rothenberg 13; Sensbachtal 10). Besonders erfreulich ist, dass nur sechs Verkehrstote zu beklagen sind, das sind 25 % weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der Verkehrsunfälle mit anschließender Verkehrsunfallflucht ging auf 308 zurück, was einem Minus von 23,76 % entspricht. Darüber hinaus zeigt das Verkehrslagebild in allen Bereichen deutlich fallende Zahlen. Die besonderen Anstrengungen der Polizei bei der Bekämpfung von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr - und das nicht nur in der fünften Jahreszeit - zeigen erste Früchte. Die Verkehrsunfallzahlen unter berauschenden Mitteln gingen um 12,66 % (79 auf 69) zurück. Der durch die Verkehrunfälle verursachte volkswirtschaftliche Schaden verringerte sich um rund eine Million Euro und beträgt im vergangen Jahr 4,7 Millionen Euro. Trotz oder gerade wegen dieser positiven Bilanz wird die Odenwälder Polizei auch im Jahr 2006 ihren Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Vor allem gilt es für die Polizei, negative Entwicklungen schnell zu erkennen, um mit gezielten Verkehrsüberwachungsmaßnahmen wie Geschwindigkeitskontrollen zu allen Tages- und Nachtzeiten und auch am Wochenende an Unfallschwerpunkten, Alkohol- und Drogenkontrollen, Kontrollen des Zweiradverkehrs - nicht nur auf den bekannten "Rennstrecken" - und des Schwerlastverkehrs durch den Odenwald entgegenwirken zu können.


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