Polizeipräsidium Südhessen

POL-SHDD: Darmstadt: Verkehrsunfallstatistik 2005

    Darmstadt (ots) - Verkehrsunfallzahlen Stadt Darmstadt

    Deutlicher Rückgang von Verkehrsunfällen unter dem Einfluss berauschender Mittel in Darmstadt

    Der langjährige Trend der rückläufigen Unfallentwicklung im Stadtbereich setzte sich, mit Ausnahme der letztjährigen Unterbrechung,  im Jahr 2005 fort. Die Polizeidirektion Darmstadt-Dieburg registrierte 3731 Verkehrsunfälle, im Vorjahr waren es 4207. Dies bedeutet ein Minus von über 11 %. 95 Personen wurden schwer verletzt und 8 Personen erlagen ihren tödlichen Verletzungen. Erfreulich ist insbesondere der Rückgang der Verkehrsunfälle mit Personenschaden von 808 auf 730. Dies bedeutet einen Rückgang von fast 10 % im Vergleich zum Vorjahr und setzt den positiven Trend der vergangenen Jahre fort.

    Die hohe Anzahl von Verkehrsunfällen unter dem Einfluss berauschender Mittel im Jahr 2004 wurden u.a. durch massive und koordinierte Verkehrskontrollen der Polizeidirektion Darmstadt-Dieburg im Jahr 2005 um 23,5 % gesenkt. Auch die geleistete Präventivarbeit der Beamtinnen und Beamten hat ihren Anteil an dem erfreulichen Rückgang. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies einen Rückgang von 149 auf 114 Unfälle.

    Dem ernüchternden Anstieg von 19 % im Bereich der Verkehrsunfälle mit Radfahrern im Jahr 2004 steht ein Rückgang von über 20 % auf 191 im Jahr 2005 gegenüber. Polizei und das Straßenverkehrsamt Darmstadt konnten durch eine Analyse der Radverkehrsunfälle 2004 kleinere Verkehrssicherheitsmängel auf den Darmstädter Straßen beheben, jedoch der Großteil der Unfälle entstand aufgrund individueller Fehler der Verkehrsteilnehmer.

    Die Verkehrsunfälle mit Fußgängern stiegen leicht von 95 im Jahr 2004 auf 101 im Jahr 2005. Unfälle mit Krädern oder Mofas gingen um 10 % von 129 auf 116 Unfälle zurück.

    An 39 ampelgeregelten Kreuzungen Darmstadts wurden im Jahr 2005 Unfallhäufungen festgestellt. Die Kreuzungen Rheinstraße / Steubenplatz und Rheinstraße / Am Kavalleriesand führen die Unfalllisten an. Es wurden jeweils bis zu 36 Unfälle pro Kreuzung registriert. Hauptunfallursachen an diesen Kreuzungen waren zu geringer Abstand und individuelle Fehler beim Abbiegen. Auffallend oft entstanden diese Unfälle bei Nässe. Mit 16 Personen wurden die meisten Verletzten an der Kreuzung Kasinostraße / Pallaswiesenstraße verzeichnet. Ein besonderes Augenmerk gilt der Kreuzung Kasinostraße / Bleichstraße bei der diesjährigen sog. "Unfallpunktbearbeitung". An dieser Kreuzung verstarben im Jahr 2005 eine Fußgängerin und eine Radfahrerin.

    An 10 weiteren Örtlichkeiten wurden zudem Unfallhäufigkeiten lokalisiert. Maßnahmen zur Reduzierung dieser "Brennpunkte" werden u.a. in der "Arbeitsgruppe Verkehrssicherheit"  dargelegt und beschlossen. Diese AG hat u.a. ein Konzept zur Wiederaufnahme der Rotlichtüberwachung im Stadtbereich Darmstadt ausgearbeitet. Des weiteren werden die Vorgehensweisen zur "Verkehrssicherheit in der Fußgängerzone", insbesondere das Konfliktverhalten zwischen Fußgängern, Radfahrern, öffentlichem Personenverkehr, Anlieferverkehr und Anliegerverkehr, thematisiert und mögliche Verbesserungen durch   verkehrsregelnde, verkehrslenkende sowie bauliche Maßnahmen erarbeitet. Diesem städtischen Gremium sitzen auch Vertreter der Polizeidirektion Darmstadt-Dieburg bei.

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