Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Aktionen gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr - Polizei informiert mit der Verkehrswacht Darmstadt im Rahmen der Aktion "Junge Fahrer" - Einladung für Pressevertreter

Darmstadt. In der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind die durch Alkohol und Drogen bedingten Unfallzahlen nach wie vor auf einem Niveau, das Handlungsbedarf signalisiert. Im Zeitraum von Januar bis August 2004 wurden 105 Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit Alkohol und Drogen registriert. Bedauerlicherweise gab es bei diesen Verkehrsunfällen nicht nur Sachschäden zu verzeichnen, sondern auch 26 Leichtverletzte, 8 Schwerletzte und einen Toten zu beklagen. Ein Großteil der Unfälle ereignete sich zur Nachtzeit mit Beteiligung junger Menschen.

Die bisher durchgeführten Kontrollen bestätigten leider, dass gerade jüngere Autofahrerinnen und Autofahrer zu sorglos mit Alkohol und Drogen auch im Straßenverkehr umgehen. Für Helmut Biegi, Leiter der Polizeidirektion Darmstadt-Dieburg, das Signal, Präventions- und Kontrollmaßnahmen beizubehalten, um eine Verbesserung der Verkehrssicherheit zu erreichen und junge Autofahrer vor größeren Schäden zu bewahren.

        Am Samstag, 06.November 2004, ab 19.00 Uhr,
        findet daher im Carree in Darmstadt

eine weitere Aufklärungsaktion statt. Mit der eine Woche zuvor in Mühltal durchgeführten Aktion gelang es bereits, jungen Menschen die Probleme bewusst zu machen. In Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Darmstadt werden Beamtinnen und Beamte der Polizeidirektion Darmstadt-Dieburg die Risiken von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr darstellen. Die Verkehrswacht gibt Gelegenheit am Fahrsimulator, im Gurtschlitten und mit einem Reaktionstester hautnah mögliche Gefahrensituationen zu erleben. Die Polizei stellt einen Unfallwagen zur Verfügung, der die Folgen eines Unfalls unter Alkoholeinfluss deutlich zeigt. Autofahren und Alkohol oder Drogen passen einfach nicht zusammen. Da es leider vielen nicht bewusst sei, dass sie mit ihrem Fehlverhalten nicht nur sich selbst, sondern auch Unbeteiligten schweres Leid zuführen können. Neben der notwendigen Aufklärung müssen nicht nur junge Autofahrer nach wie vor mit intensiven Verkehrskontrollen rechnen. Helmut Biegi hat einen einfachen, aber wirkungsvollen Tipp: Wer Spaß und Vergnügen ohne böses Erwachen sucht, sollte stressfreie Fahrmöglichkeiten, wie öffentliche Verkehrsmittel oder Sammeltaxen nutzen.

ots-Originaltext: Polizeipräsidium Südhessen - Darmstadt

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