Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Waren Heinzelmännchen auch die Täter?
Der 400 Tonnen Abfallasphalt ist weg
Brachgelände ist wieder sauber

    Darmstadt (ots) - Die vierhundert Tonnen Asphalt von der Leydheckerstraße sind weg. Jetzt stellten die Ermittler des Polizeipräsidiums Südhessen fest, dass Unbekannte mit einem nicht unerheblichen logistischen Aufwand die heftigen Spuren des illegalen Abfalls beseitigten. Erst am vergangenen Freitag hatte die Polizeipressestelle über die Aktivitäten der Unbekannten berichtet. Die Medien veröffentlichten zum Teil mit Foto und Film. Die Schlussfolgerung, dass die Verursacher aufgrund der Berichterstattung „kalte Füße“ bekamen liegt nahe. Dass sie mit dem Risiko der Entdeckung an ihren Tatort zurückkehrten und dort mit vermutlich hohem personellen und technischen Aufwand, Tonne um Tonne Asphalt wegfuhren, ist in der Geschichte der lokalen bekannten Umweltsünden bisher einmalig.

    Obwohl ernste Angelegenheit mit strafrechtlichen Konsequenzen, ein Schmunzeln war den Fahndern ob dieser ungewöhnlichen Entwicklung ins Gesicht geschrieben.

    Wie berichtet, hatten Unbekannte rund vierhundert Tonnen Asphalt auf einem Brachgelände abgelagert. Die Polizei hatte die Ermittlungen wegen Verstöße gegen das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz aufgenommen und bereits schon am Anfang festgestellt, dass der Abfall aus einer öffentlichen Straßenbaumaßnahme stammen muss.

    Die Verursacher sind noch unbekannt. Nach Einschätzung der Ermittler bestehen jedoch gute Chancen den Fall zu einem positiven Abschluss zu bringen. Die Aktivitäten haben vermutlich am vergangenen Montag, etwa ab 18.00 Uhr, stattgefunden. Neben dem personellen Engagement waren mindestens ein Bagger, ein doppelbereifter Sattelzug und ein mechanischer Besen im Einsatz. Die Unbekannten müssen auch über Sach- und Ortskenntnis verfügen. Das Brachgelände an der Leydheckerstraße ist nach dieser Aktion so sauber wie selten zuvor.

    Die Polizei will mit dieser Presseveröffentlichung neben dem Bericht über den geschilderten doch eher ungewöhnlichen Ablauf die Verursacher dazu ermutigen, sich mit den Ermittlungsbehörden in Verbindung zu setzen. Sie haben den ersten Schritt der Reue offensichtlich in sehr pragmatischer Weise getan, der zweite kann nunmehr folgen – was insgesamt das Verfahren eher günstig beeinflussen könnte. Kontaktaufnahme ist jederzeit mit dem Polizeipräsidium Südhessen, Telefon (06151) 969 3030, möglich.

ots-Originaltext: Polizeipräsidium Südhessen - Darmstadt

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