Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Ermittlungen zum Tod von Frau Helga Mergelsberg und zum Verschwinden ihres Ehemannes Heinz Horst Mergelsberg erneut aufgenommen

POL-DA: Ermittlungen zum Tod von Frau Helga Mergelsberg und zum Verschwinden
ihres Ehemannes Heinz Horst Mergelsberg erneut aufgenommen
Eheleute Mergelsberg 1993/94
Darmstadt (ots) - Gemeinsame Erklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei Wiesbaden, Frankfurt/Main, Darmstadt, Münster Landkreis Darmstadt- Dieburg.Die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Darmstadt und die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Südhessen ermitteln erneut in der Tötungssache Helga Mergelsberg, geb. am 30.03.1938, 1994 wohnhaft gewesen in 64839 Münster, Landkreis Darmstadt-Dieburg, die am 28. Februar 1994 bei Östrich-Winkel zunächst als unbekannte Leiche aus dem Rhein gezogen wurde. Auf Grund der Auffindesituation musste von einem Verbrechen ausgegangen werden. Die Frau steckte verschnürt in einem schwarzen Reiseledersack, der mit einem Tauchergürtel zusammengehalten wurde und mit Bleigewichten beschwert war. Alle Versuche einer Identifizierung durch das damals zuständige Polizeipräsidium Wiesbaden, auch über die bei der Toten geborgenen Gegenstände, verliefen bis März 2003 ergebnislos. Aufgrund einer Gesichtsrekonstruktion wurde eine Veröffentlichung im Bundeskriminalblatt durchgeführt. Erst dann gelang den Ermittlern des Polizeipräsidiums Westhessen in Wiesbaden und Beamten der Zielfahndung des Hessischen Landeskriminalamtes Wiesbaden, die BKA- Blätter intensiv ausgewertet haben, im März 2003 die eindeutige Identifizierung der Toten durch einen genetischen Vergleich als die Ehefrau des Heinz Horst Mergelsberg, geb. am 06.02.1939, beide 1994 wohnhaft in 64839 Münster, Landkreis Darmstadt- Dieburg. Der Ehemann der Toten ist ebenfalls seit dem Januar 1994 spurlos verschwunden. Die letzten Tage vor dem Verschwinden der Eheleute sollen beide sich in Münster im Landkreis Darmstadt-Dieburg aufgehalten haben. Zum Jahreswechsel 1993/94 war das Ehepaar nachweislich zusammen in den USA. Gegen Heinz Horst Mergelsberg liegt seit dieser Zeit ein internationaler Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wegen Verdacht des Kapitalanlagebetruges in Millionenhöhe vor. Er war beim damaligen Flughafenbetreiber Fraport beschäftigt und hatte nebenberuflich eine Anlagefirma MOT (Main Option Trading) in Frankfurt am Main betrieben. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass er etwas mit dem Tod seiner Frau zu tun hat. Damals hatte man vermutet, dass er sich zusammen mit seiner Frau, ins Ausland abgesetzt hatte. Staatsanwaltschaft und Polizei haben heute folgende Fragen: · Wer kann Angaben zu dem Tauchergürtel (siehe Bild) machen? Der Gürtel ist aus schwarzem Leinen und trägt als Markenzeichen der Herstellerfirma SCUBAPRO mehrere aneinandergereihte liegende "S". An dem Gürtel befanden sich zwei vermutlich selbstgegossene Bleigewichte (siehe Bild) a´ 2,5 Kg. Die Gewichtsangaben sind ohne Herstellerangaben erhaben dargestellt. · Wer hat ein solches Gewicht besessen oder wer kann zu Personen Angaben machen, die solche Gewichte oder Gussformen besitzen oder besaßen? · Bis zum Jahreswechsel 1993/94 verfügten die Eheleute Mergelsberg über drei Fahrzeuge, einen roten Sportwagen Mazda MX5 mit DA-Kennz., einen schwarzen Geländewagen Nissan Terrano mit F- Kennz. Und einen blauen Oldtimer Volvo mit DI-Kennz. · Wer kennt den derzeitigen Aufenthaltsort des Herrn Mergelsberg? Er hat Verbindungen, nach Südamerika, in die Karibik und nach Indien. · Wer hatte ab Januar 1994 Kontakte zu Heinz Horst Mergelsberg? Personenbeschreibung des Herrn Mergelsberg: Er war im Jahr 1994 ca. 186 cm groß und schlank, hat braune Augen, eine auffällig nach vorne geneigte Körperhaltung (auf Grund der Bechterew`schen Krankheit), braune kurze Haare, Brillenträger, zeitweise hatte er einen Vollbart (heute vermutlich ergraut), ist Brillenträger und hat ein ca. 5-6 cm großes Muttermal im Nacken. Anlagen: Bilder vom Ehepaar Mergelsberg, vom Tauchergürtel und den Bleigewichten.. Sachdienliche Hinweise werden an das Polizeipräsidium Südhessen, tagsüber unter Tel. 06151/969 4153, sonst unter 06151/969 3030, erbeten. ots-Originaltext: Polizeipräsidium Südhessen - Darmstadt Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4969 Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Südhessen - Darmstadt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Klappacher Straße 145 64285 Darmstadt Heiner Jerofsky Telefon: 06151-969-2400 Fax: 06151-969-2405 Email: jerofsky.ppsh@t-online.de Original-Content von: Polizeipräsidium Südhessen, übermittelt durch news aktuell
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