Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Darmstadt: Genetischer Fingerabdruck führt zum mutmaßlichen Täter Darmstadt: Gefälschter Pass und gestohlenes Handy brachten kein Glück

    Darmstadt (ots) - Darmstadt. In der Zeit vom 01. April 2002 bis 03. Mai 2002 wurde mehrfach in Geschäfte im Martinsviertel eingebrochen. Vier Einbruchsdiebstähle aus der Serie von insgesamt 16 Einbrüchen konnten jetzt zugeordnet werden. Bei drei Einbrüchen in dasselbe Geschäft in der Liebfrauenstraße, sowie bei einem Einbruchsdiebstahl in einen Laden am Schlossgartenplatz im April 2002, verletzte sich der Täter und hinterließ körpereigenes genetisches Material am Tatort. Die kriminaltechnische Untersuchung dieser Spuren führte zu einem 32 Jahre alten, polizeibekannten Mann, der zur Zeit wegen anderer Delikte in einer Justizvollzugsanstalt einsitzt. Der betäubungsmittelabhängige Mann wurde durch die ermittelnden Beamten aufgesucht, er machte keine näheren Angaben zu den ihm vorgeworfenen Straftaten. Die Ermittlungen der Polizei, insbesondere zu den bislang noch ungeklärten Fällen dauern an.

    Darmstadt. Bei einer Personenkontrolle überprüfte eine Streife des 2. Polizeireviers am frühen Dienstagabend (28.) einen 20-jährigen Mann im Bereich Nieder-Ramstädter-Straße/Karlstraße. Der türkische Pass, mit dem sich die Person gegenüber den Polizeibeamten ausweisen wollte, wies Fälschungsmerkmale auf. Bei der Durchsuchung der Person fand die Streife ein zur Fahndung ausgeschriebenes Funktelefon. Das Handy war im August 2002 durch einen Diebstahl in Ober-Ramstadt abhanden gekommen. Als dem 20-Jährigen die Festnahme eröffnet wurde, versuchte er zu flüchten, konnte jedoch eingeholt und gestellt werden. Bei einer genaueren Inaugenscheinnahme des vorgelegten Passes stellten die Beamten fest, dass sowohl die Personalien des Heranwachsenden abgeändert wurden, als auch die Gültigkeit des Dokuments widerrechtlich verlängert worden war. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung konnten die richtigen Personalien des Mannes festgestellt werden. Neben dem unerlaubten Aufenthalt in der Bundesrepublik, lag gegen den Mann ein Haftbefehl vor. Er wurde heute beim zuständigen Richter vorgeführt und muss nun eine Freiheitsstrafe von 202 Tagen antreten. Daneben wurde gegen den Beschuldigten ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts und Urkundenfälschung eingeleitet.


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