Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen in Hessen
Konsequente Fortführung der Kampagne "Sicheres Hessen - Einbrechern einen Riegel vorschieben"
Über 1.000 Personen kontrolliert

Südhessen (ots) - Eine positive Bilanz zieht das Polizeipräsidium Südhessen nach der Fortführung der Kampagne "Sicheres Hessen - Einbrechern einen Riegel vorschieben" und den gestrigen, länderübergreifenden Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen in den Zuständigkeitsbereichen der Polizeipräsidien Südhessen und Westhessen.

Der Einsatz, bei dem neben den Beamten der zuständigen Polizeipräsidien auch Bereitschaftspolizistinnen und -polizisten eingesetzt waren, hatte die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs als Schwerpunkt. Ein großer Teil dieser Straftaten wird durch professionell agierende und überörtlich tätige Einbrecherbanden begangen, die dabei die weitverzweigte und moderne Verkehrsinfrastruktur in Hessen nutzen. Neben der schnellen Anfahrt zu ausgesuchten Tatorten haben die Kriminellen auch günstige Fluchtmöglichkeiten. Da die Täter keine Landesgrenzen kennen, führten die benachbarten Polizeipräsidien in Rheinland-Pfalz abgestimmte Maßnahmen in eigener Zuständigkeit durch, um den Fahndungsdruck zu erhöhen.

Rund 250 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte waren bei Kontrollen bis in die Abendstunden zugange. Bis zum Ende des Einsatzes wurden insgesamt 686 Fahrzeuge und 1078 Personen kontrolliert. Dabei leiteten sie aufgrund von 17 festgestellten Straftaten Ermittlungsverfahren ein und ahndeten insgesamt 32 Verkehrsverstöße. Neben Eigentums- und Drogendelikten stellten sie auch Zuwiderhandlungen gegen ausländer- und waffenrechtliche Bestimmungen fest. Insgesamt wurden 18 Personen vorläufig festgenommen.

Auch präventiv gingen die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten vor. Im Rahmen von rund 100 Beratungsgesprächen wurden Flyer zum Schutz gegen Wohnungseinbruch verteilt.

In Riedstadt kontrollierten Zivilbeamte einen 28 Jahre alten Mann am Bahnhof in Goddelau. In seinen Taschen fanden die Polizisten neben rund vier Gramm Amphetamin und einem Springmesser auch einen Schraubendreher sowie weiteres Aufbruchswerkzeug. Der Wohnsitzlose wurde festgenommen, da der Verdacht eines Zusammenhangs mit einem Einbruch im Riedstädter Ortsteil Goddelau im Laufe des Morgens bestand. Bei Verkehrskontrollen in Wiesbaden hielten die Polizistinnen und Polizisten einen 33 Jahre alten Mann an, der bereits mehrfach wegen Einbrüchen polizeilich in Erscheinung getreten ist. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle stellten sie bei ihm ein Handy sicher, welches nach einem Diebstahl zur Fahndung ausgeschrieben war. Gegen den Kontrollierten wurde Anzeige erstattet. Rund 1.000 Gramm Marihuana konnte bei der Kontrolle eines Fahrzeuges in Schwalbach am Taunus sichergestellt werden. Alle vier Personen im Wagen wurden zunächst festgenommen, im Zuge der ersten Ermittlungen räumte ein 26 Jahre alter Mann aus Frankfurt ein, der Besitzer der Betäubungsmittel zu sein. Nach einer erfolgten Wohnungsdurchsuchung und Erstattung einer Anzeige wurde der 26-Jährige entlassen. Er muss sich jetzt in einem Ermittlungsverfahren verantworten.

"Einbrüche sind für die meisten Menschen traumatische Erfahrungen. Dies ist nicht nur auf den materiellen Verlust zurückzuführen, sondern besonders auf die erhebliche Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls durch die Verletzung der Intimsphäre", sagte Einsatzleiter Swen Eigenbrodt. "Die Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen der Polizei sollen dem entgegenwirken mit dem Ziel, den Einbrechern einen Riegel vorzuschieben." Die Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen genießt insbesondere in der dunklen Jahreszeit eine große Priorität. Neben der Überwachung von Anreiserouten und Abreisewegen durch die Beamtinnen und Beamten sind aufmerksame Bürger und eine zielgerichtete Präventionsarbeit Schlüssel im Kampf gegen Wohnungseinbruch.

Mehr Informationen zur Kampagne "Sicheres Hessen - Einbrechern einen Riegel vorschieben!" finden Sie im Internet unter www.polizei.hessen.de Tipps, wie Sie sich effektiv und nachhaltig gegen Einbrecher schützen können, erhalten sie unter www.polizei-beratung.de

ots Originaltext: Polizeipräsidium Südhessen
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