FW-MG: Ponys eingefangen

Mönchengladbach-Odenkirchen, 10.09.2017, 05:08 Uhr, Stapper Weg (ots) - Im Einsatz war das Kleineinsatzfahrzeug ...

Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Darmstadt: Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte nach Pöbeleien in Gaststätte
Polizeibeamter muss Dienst einstellen
Strafanzeigen gegen 37 und 38 Jahre alte Männer

Darmstadt (ots) - Ein Polizeibeamter des 1. Reviers musste in der Nacht zum Donnerstag (9.1.2014) nach ärztlicher Untersuchung seinen Dienst einstellen, nachdem er bei einem Einsatz in einer Gaststätte in der Landgraf-Georg-Straße von einem 37-jährigen Mann Kniestöße gegen den Kopf erhalten hatte. Gegen den Angreifer und dessen 38-jährigen Begleiter wurden unter anderem Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.

Ausgangspunkt der Ereignisse war die Meldung des Gastwirts, der sich Hilfe suchend an die Polizei gewandt hatte, weil zwei Gäste nach Pöbeleien und Beleidigungen gegen andere Besucher nicht verlassen wollten. Auch gegenüber den vier Polizeibeamtinnen und -beamten verhielten sich die augenscheinlich stark alkoholisierten zwei Männer weiter aggressiv. Einer der Männer pöbelte einen anderen Gast an, versuchte nach ihm zu schlagen und weigerte sich gegenüber den dazwischen gehenden Beamten, sich auszuweisen. Als er unter Gegenwehr und Tritten nach einem anderen Gast nach Draußen gebracht werden sollte, mischte sich dessen Begleiter, ein 37-jähriger Mann, ein, und versuchte diesen zu befreien. In dem heftigen Gerangel, bei dem der 37-Jährige auch versuchte, in den Besitz der Waffe eines Polizeibeamten zu gelangen, wurden dem Beamten von dem Aggressor mehrere Kniestöße gegen den Kopf versetzt. Nachdem dessen Begleiter inzwischen unter Kontrolle gebracht und festgenommen werden konnte, gelang dies mit Hilfe der anderen Polizisten und auch durch den Einsatz von Pfefferspray auch bei dem 37-Jährigen. Dieser wurde nach dem Pfeffersprayeinsatz und aufgrund einer Platzwunde durch Rettungssanitäter medizinisch versorgt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde bei beiden Beschuldigten eine Blutentnahme durchgeführt. Die Beschuldigten werden sich in einem Strafverfahren verantworten müssen.

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