Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: A 5
A 67
Darmstadt: Große Verkehrskontrolle im gewerblichen Güter- und Personenverkehr
46 aus 51
fast alle Lastkraftwagen wurden beanstandet

A 5 / A 67 / Darmstadt (ots) - Im Rahmen einer europaweiten Kontrollwoche (22. - 28.07.2013) des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs überprüften die Beamtinnen und Beamte des Verkehrsdienstes beim Polizeipräsidium Südhessen mehrere Lastkraftwagen und Busse die auf den Autobahnen 5 und 67 sowie im Stadtbereich von Darmstadt unterwegs waren. Die Lastwagen wurden an Kontrollstellen auf den Tank- und Rastanlagen Gräfenhausen und Büttelborn sowie im Stadtbereich am Schlossgraben überprüft. Die Busse wurden auf das Gelände der Polizeiautobahnstation Darmstadt geleitet. Unterstützung erhielt der Verkehrsdienst aus den Polizeidirektionen Groß-Gerau, Darmstadt-Dieburg und durch Beamte des Zolls. Ebenfalls waren Sachverständige für Ladungssicherung und der Gefahrgutbeauftragte des Landkreises Darmstadt-Dieburg an den Kontrollen beteiligt. Von insgesamt 51 überprüften Lastwagen mussten 46 beanstandet werden. Hierbei waren 17 Fahrzeuge zu verzeichnen, deren Ladung nur unzureichend oder überhaupt nicht gesichert war. Den Fahrern wurde die Weiterfahrt zunächst untersagt und Gelegenheit gegeben, die Ladungssicherung vorschriftsmäßig herzustellen. In sechs Fällen mussten von der jeweiligen Spedition zusätzliche Fahrzeuge gestellt werden, um die Ladung aufzuteilen. Hierauf musste ein Lastwagenfahrer fast fünf Tage warten. Wegen der fehlenden Ladungssicherung wurden insgesamt 29 Bußgeldverfahren gegen die Fahrer, Speditionsunternehmer und auch Verlader eingeleitet. Teilweise war die Ladung als Gefahrgut eingestuft, was eine gesonderte Anzeige als Folge hatte. Fünf Lastwagen waren überladen. So hatte ein 7,5 Tonner ein Gewicht von 10,5 Tonnen und somit eine Überladung von circa 40 Prozent. Außerdem hatte die vordere linke Bremsscheibe dieses Lkws mehrere Risse und an dem mitgeführten Anhänger war der Rahmen gebrochen. Nach der Kontrolle wurde der Lkw in Begleitung eines Streifenwagens zu einer Werkstatt eskortiert und ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Zu 17 weiteren Bußgeldverfahren kam es, da Fahrzeuge nicht die vorgeschriebenen Abmessungen in Höhe, Breite oder Länge erfüllten. Zwei weitere Lastwagen mussten wegen Mängeln an der Bremsanlage sofort unter Polizeibegleitung in eine Werkstatt, zwei Lkw-Fahrer wechselten noch vor Ort ihre abgefahrenen Reifen. Von den insgesamt 10 kontrollierten Bussen mussten 6 beanstandet werden. Hierbei handelte es sich zumeist um Beanstandungen wegen fehlender Ausrüstungsgegenstände wie beispielsweise Warnleuchten, Feuerlöscher, Warnwesten. Nachdem die Fahrer die Sachen nachgekauft hatten, konnte die Fahrt in allen Fällen weitergeführt werden. Bei sämtlichen Fahrern wurden insgesamt 41 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Sozialvorschriften erstattet. Hierbei handelte es sich um das Nichtbeachten von Lenk- und Ruhezeiten sowie das Fehlen von Bescheinigungen.

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