Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Mörfelden-Walldorf
A 5: Von Gefängnis zu Gefängnis
Freiheit für gerade mal einen Tag
Auf dem Weg zur Therapie verirrt

Mörfelden-Walldorf (ots) - Nachdem ein 36-jähriger Mann am Dienstagmorgen (22.05.2013) aus einem Gefängnis in Schwäbisch Hall entlassen wurde, wurde er bereits am Mittwochabend (23.05.2013) von Beamten der Polizeiautobahnstation Südhessen wieder festgenommen. Der 36-Jährige saß wegen mehreren Diebstahlsdelikten in Haft und sollte nach seiner Entlassung eigentlich eine Drogentherapie antreten. Statt dies zu tun, fuhr er aber nach Frankfurt und kaufte Drogen. Gegen 20.00 Uhr verursachte er dann auf der Autobahn 5 im Bereich des Parkplatzes "Bernd Rosemeyer" einen Verkehrsunfall. Das Auto in dem er zusammen mit einer 25-jährigen Frau unterwegs war, hatte er zuvor gestohlen. Seiner erneuten Verhaftung wollte der 36-Jährige in der Nacht entgehen, indem er versuchte, das Fenster der Gewahrsamszelle der Polizeiautobahnstation aus der Verankerung zu hebeln. Da dieser Fluchtversuch missglückte, wird er am Donnerstagnachmittag (23.05.2012) erneut dem Haftrichter vorgeführt.

Wie sich bei den Ermittlungen herausstellte, verlor der 36-Jährige aufgrund von Drogen- und Alkoholkonsums kurzfristig das Bewusstsein am Steuer. Durch einen Griff in das Lenkrad konnte die Beifahrerin das Auto gerade noch rechtzeitig in den Grünstreifen des Parkplatzes lenken. Ernsthaft verletzt wurde hierbei glücklicherweise niemand. Bei der Unfallaufnahme stellte sich dann heraus, dass der Mann das Auto nach seiner Haftentlassung bei einem Autohaus in Tauberbischofsheim gestohlen hatte. Von dort fuhr er mit seiner Freundin direkt nach Frankfurt, um sich mit Drogen einzudecken. Ein Drogentest reagierte positiv auf Kokain und Heroin, zudem zeigte ein Alkoholtest fast 1,0 Promille. Des Weiteren wurde bei der 25-jährigen Beifahrerin ein gestohlen gemeldetes Handy aufgefunden und sichergestellt. Beide Personen wurden im Anschluss zur Wache der Polizeiautobahnstation gebracht. Der 36-Jährige wurde am Morgen den Ermittlern des Kommissariates 21/22 der Kriminalpolizei in Rüsselsheim überstellt.

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