Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Gräfenhausen: Verkehrsdienst kontrolliert Schwerverkehr
Beanstandungen an allen Fahrzeugen

Gräfenhausen (ots) - Von Donnerstagabend (25.04.2013) bis in die frühen Freitagmorgenstunden (26.04.2013) kontrollierten Beamte des Verkehrsdienstes des Polizeipräsidiums Südhessen auf einer Rastanlage der Autobahn 5 im Bereich Gräfenhausen den gewerblichen Güterverkehr. Das Hauptaugenmerk der Beamte lag bei Großraum- und Schwertransporten. Insgesamt hatten die Ordnungshüter sechs Fahrzeugkombination genau unter die Lupe genommen. Überprüft wurden die Fahrzeuge, die mitgeführten Papiere, die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, die Ladungssicherung, die Maße des Fahrzeuges, um nur einige Punkte zu nennen, auf die die besonders geschulten Beamten achteten. Zu beanstanden gab es an allen Fahrzeugen, beziehungsweise bei deren Fahrern etwas. In vier Fällen musste die Weiterfahrt untersagt werden. Ein Transporter durfte erst weiterfahren, nachdem der Fahrer Teile seines transportierten Frachtgutes, Buchenstämme, abgeladen hatte.

Ein Fahrzeug musste bis Freitagmorgen stehen bleiben. Der Transporter war zu hoch und die Gefahrgutladung nicht gesichert. Die Weiterfahrt wurde untersagt, bis eine Fachwerkstatt das Dach nach unten versetzt hatte und die Ladung nachgesichert war.

Weiterfahren durften auch zwei Schwertransporte nicht, weil diese die genehmigten Achslasten stark überschritten hatten. Beide bleiben nun bis zur nächsten Woche stehen, weil erst neue Genehmigungen beantragt und zusätzliche Achsmodule eingebaut werden müssen.

Bei den sechs kontrollierten Fahrzeugkombinationen und den dazu gehörigen Fahrern wurden 17 unterschiedliche Verstöße festgestellt.

Vier Mal wurden Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz geahndet. Die Fahrer hatten ihre Ruhezeiten nicht eingehalten. In ebenfalls vier Fällen wurde gegen die Ladungssicherungsvorschriften in Verbindung mit dem Transport von Gefahrgut verstoßen. Vier Mal wurden die zulässigen oder genehmigten Gewichte überschritten. Eine Anzeige erfolgte wegen technischer Mängel. Die Reifenflanke war bei einem Reifen des Fahrzeuges beschädigt. Außerdem wurde noch eine gebührenpflichtige Verwarnung ausgesprochen.

Vier Mal wurden Verfallverfahren eingeleitet, um den wirtschaftlichen Vorteil abzuschöpfen, den der Unternehmer durch die Begehung von Ordnungswidrigkeiten hat. Die einzuziehenden Beträge belaufen sich hier auf ungefähr 13.400,- EUR.

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