Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Alsbach-Hähnlein
A 5: Von 14 Fahrzeugen 13 beanstandet
Verkehrsdienst kontrolliert gewerblichen Güterverkehr

Alsbach-Hähnlein (ots) - Am Mittwoch (06.03.2013) galt das Hauptaugemerk des Verkehrsdienstes des Polizeipräsidiums Südhessen dem gewerblichen Güter- und Schwerverkehr. In der Zeit zwischen 08.30 Uhr und 14.00 Uhr kontrollierten die Beamten auf einem Rasthof der Autobahn 5 bei Alsbach insgesamt 14 Sattelzugmaschinen mit Anhänger und deren Fahrer. Darunter befanden sich drei Schwertransporte und zwei Gefahrguttransporte.

Zu beanstanden hatten die Bematen 13 der insgesamt 14 Fahrzeug-Kombinationen.

In acht Fällen musste sogar die Weiterfahrt untersagt werden. Drei Fahrzeuge durften erst weiterfahren, nachdem die Ladung nachgesichert war. Unter diesen Fahrzeugen befand sich auch ein Gefahrguttransporter.

Zwei Fahrzeuge waren zu hoch. Eines davon musste umgeladen werden, damit anschließend das Verdeck des Sattelaufliegers herabgelassen werden konnte. Nach sechs Stunden konnte der Fahrer dann seine Fahrt fortsetzten. Der zweite Lastwagen musste ebenfalls stehen bleiben, da die Umladung nicht so schnell organisiert werden konnte.

Gleiches galt auch für einen Schwertransport, der Mähdrescher mit Zubehörteilen geladen hatte. Bei ihm war die Ausnahmegenehmigung für die vorhandene Länge ungültig war. Bevor der Transporter weiterfahren durfte, musste auch hier die Ladung erst umgeladen und die Länge anschließend verkürzt werden.

Bei zwei weiteren Transportern wurden so gravierenden Mängel an Fahrgestell, Reifen und Bremsen festgestellt, dass diese einem Kraftfahrzeug-Sachverständigen vorgeführt werden mussten. Das Urteil lautete, dass beide Fahrzeuge verkehrsunsicher waren. Die Weiterfahrt in Polizeibegleitung durfte nur bis zur nächsten geeigneten Werkstatt erfolgen, um dort die erforderlichen Reparaturen durchführen zu lassen.

Insgesamt wurden bei den 14 kontrollierten Lastwagen und den dazu gehörigen Fahrern 35 unterschiedliche Verstöße festgestellt.

Allein zehn mal wurden die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten. In acht Fällen war die Ladung nicht korrekt gesichert. Zweimal waren die Fahrer zu schnell unterwegs. Desweiteren wurden vier Anzeigen wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen gefertigt. Zweimal wurde gegen die Gefahrgutvorschriften verstoßen. Außerdem wurde eine Anzeige nach dem Güterkraftverkehrsgesetz erstattet, weil der Fahrer keine Erlaubnisurkunde für den Güterkraftverkehr vorlegen konnte. Hinzu kommen noch zwei mündliche Verwarnungen.

Zwei ausländische Fahrzeugführer mußten die ausstehenden Geldbußen gleich vor Ort bezahlen. Die Beamten haben insgesamt Sicherheitsleistungen in Höhe von 675,- Euro kassiert.

Drei Mal wurden Verfallverfahren eingeleitet, um den wirtschaftlichen Vorteil abzuschöpfen, den der Unternehmer durch die Begehung von Ordnungswidrigkeiten hat. Die einzuziehenden Beträge belaufen sich hier auf 3.119,- Euro, wobei auch hier zwei ausländische Fahrer gleich 2.436,- EUR zu bezahlen hatten.

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