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POL-DA: Groß-Umstadt: Vertrauen zu Navigationsgerät kostet Lkw-Fahrer Nerven

Groß-Umstadt (ots) - Sein Vertrauen zu seinem Navigationsgerät kostete einen Lastkraftwagenfahrer einige Überstunden und Nerven. Der erfahrene Fahrer war am Dienstagabend (22.05.) gegen zwanzig Uhr in der Nähe von Aachen im Landkreis Düren gestartet. Auf seinem Tranporter hatte er zwei Container geladen. Ziel seiner Fahrt war zunächst Wiesbaden, wo ein Container abgeladen wurde. Der Mann setzte seine Fahrt mit einem beladenen und einem leeren Container fort und hatte als Ziel eine Firma in Groß-Umstadt. Im Bereich Semd begannen seine Probleme. Er überquerte die B 45 über die forst- und landwirtschaftliche Brücke in den Forstwald von Dieburg, vorbei an der "längsten Bank der Welt". Der Waldweg, den er dann entlangfuhr, endete nach dreihundert Metern. Beim Wendeversuch fuhr er sich im Feld fest. Für den schweren Lastkraftwagen gab es kein eigenständiges Entkommen. Um sich Hilfe zu holen, legte der Mann in den frühen Nachtstunden gegen drei Uhr in einem halbstündigen Fußmarsch die Strecke zur Polizeistation Dieburg zurück. Von dort konnte ein Abschleppdienst zur Bergung verständigt werden. Mit schwerstem Gerät gelang es schließlich gegen dreizehn Uhr das Fahrzeug zu bergen. Der Lkw war fahrbereit, nach fünfzehn Stunden wurde schließlich das Ziel in Groß-Umstadt erreicht. Ursache der gesamten Odyssee war das Navigationsgerät, das den Fahrer fehlleitete.

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